Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 19:55 Uhr

Kolumne
Eiweiß allein macht keine Muskeln

Susanne 
Umbach.
Susanne Umbach. FOTO: Stefan F. Saemmer
Wie viel Protein brauchen wir und wie viel ist zu viel des Guten? Tipps zur ausgewogenen Ernährung.

Allerlei Wundermittel versprechen bei geringem Aufwand schnelle Erfolge für Bikinifigur und Waschbrettbauch. Besonders angesagt sind Nahrungsergänzungsmittel und mit Eiweiß angereicherte Produkte. Eiweiß ist für den Muskelaufbau unerlässlich, sein Bedarf hängt von der körperlichen Aktivität ab. Ernährungsexperten empfehlen für Erwachsene eine tägliche Menge von 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einer 80 Kilo schweren Person sind das 64 Gramm pro Tag. Und die sind schnell erreicht: 100 Gramm Putenschnitzel enthalten 30 Gramm Protein, weitere 24 Gramm stecken in 100 Gramm Magerquark. Bei einer ausgewogenen Ernährung sind spezielle Eiweißprodukte  überflüssig. Übrigens: Nicht nur die Menge an Protein ist wichtig, sondern es kommt auf die darin enthaltenen Aminosäuren an und wie gut der Körper diese verwerten kann. Grundsätzlich ist gegen eine eher eiweißbetonte Ernährung nichts einzuwenden. Zu viel Eiweiß kann jedoch die Nieren belasten. Vergessen Sie nicht, sich zu bewegen! Denn Eiweiß allein macht keine Muskeln.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Weitere Kolumnen: volksfreund.de