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Ernährung
Spargel kann mehr als Hollandaise

Susanne 
Umbach.
Susanne Umbach. FOTO: Stefan F. Saemmer
Der klassische Spargel mit Pfannkuchen, Schinken und Sauce Hollandaise schmeckt immer, kennt aber jeder. Im Frühjahr wird die Natur bunt, wieso nicht auch die Küche?!

 Wie wäre es mit grünem Spargel, Lachs und Kartoffelspalten vom Blech? Als Fingerfood lässt sich der Partyklassiker Würstchen im Schlafrock abwandeln: Grünen Spargel mit Teig ummanteln und im Ofen backen. Schnell zubereitet ist der Spargel als Grillgemüse vom Rost. Hierfür die Stangen mit Öl und Parmesan in Alufolie packen und für 15 Minuten auf den Grill legen – ohne vorkochen. Oder bei sommerlichen Frühlingstemperaturen in einer Quiche, die lässt sich gut vorbereiten und wunderbar kalt essen. Dann hat man auch ein Essen zum Mitnehmen in’s Büro – wenn etwas übrig bleibt.

 Spargel kann aber nicht nur herzhaft, sondern auch süß. Vielleicht kennen Sie ihn ja mit Erdbeeren als Vorspeise. Lecker ist er aber auch mit Orangen-Filets, Minze und Mandelblättchen. Dazu schmeckt die weiße Variante bissfest gekocht besonders gut. Bleiben einmal Reste an gegartem Spargel, kann man ihn in der Pfanne zusammen mit Zucker karamellisieren und mit Vanille- oder Zimtpulver abschmecken. Ganz ausgefallen ist Spargel-Eis. Dazu wird er gekocht und püriert unter eine Eiscrememasse gehoben und eingefroren.

 Wem das zu experimentell ist, probiert eine alternative Zubereitung aus und verzichtet auf Kochtopf und Wasserbad. Spargel mit Salzwasser in eine Auflaufform geben und abgedeckt in den Ofen schieben. Das spart Wasser und schont die Nährstoffe. Werden Sie kreativ und kreieren neue Rezepte. Spannend ist, gemeinsam mit Freunden ein Spargeldinner mit mehreren Gängen zu veranstalten. Überraschend und stressfrei wird es, wenn jeder Gast ein Gericht mit Spargel mitbringt.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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