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Kolumne Mahlzeit
Natürliche Süßungsmittel

Wer auf klassischen Haushaltszucker, aber nicht auf Süße verzichten möchte, findet eine große Auswahl an Alternativen. Die bekanntesten sind Honig, Fruchtdicksäfte und Zuckerrübensirup. Sie enthalten etwas mehr Vitamine und Mineralstoffe, allerdings in so niedriger Konzentration, dass sie keinen nennenswerten Beitrag zur Versorgung leisten. Für Ernährungsexperten sind sie aus diesem Grund nicht wirklich gesünder. Einen Vorteil haben die Alternativen dennoch: Alle haben im Gegenzug zum neutral schmeckenden Zucker ein charakteristisches Eigenaroma. Sie geben Speisen einen besonderen Geschmack. Dieser Eigengeschmack hat einen positiven Nebeneffekt: man verwendet diese Zutaten eher maßvoll, da der Geschmack sonst als zu dominierend empfunden wird. Natürliche Süßungsmittel können also auch gezielt eingesetzt werden, sich an weniger süßen Geschmack zu gewöhnen und Geschmacksnuancen bewusst zu genießen. Einige süßende Zutaten wie Agavendicksaft, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker – der neueste Trend – werden von weit her zu uns transportiert. Bedenken Sie daher beim Einkauf, dass der Transport die Umwelt belastet. Von Susanne Umbach

Die eigene Süßschwelle kann man auch ganz unkompliziert senken: einfach weniger klassischen Zucker verwenden.

Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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