Aktueller Stand Vermittlung von Facharztterminen über Servicestellen der Versicherungen

Aktueller Stand Vermittlung von Facharztterminen über Servicestellen der Versicherungen

Seit dem 25. Januar 2016 haben Patienten mit gesetzlicher Krankenversicherung die Möglichkeit, bei neu eingeführten Servicestellen einen möglichst schnellen Termin bei einem Facharzt zu erhalten.

Allerdings gibt es bereits seit einiger Zeit einen vergleichbaren Terminservice, der online zu erreichen ist. Wie diese Servicestellen funktionieren und wie sinnvoll sie tatsächlich sind, zeigt der folgende Artikel.

Informationen zu den Servicestellen

Sobald ein gesetzlich krankenversicherter Patient eine Überweisung für einen Facharzt erhalten hat, kann über die Servicestellen der Krankenversicherungen einen umgehenden Termin bekommen. Bedingungslos ist dieser Service allerdings nicht verfügbar, denn ehe die Patienten überhaupt mit der jeweiligen Servicestelle sprechen können, muss die Dringlichkeit des Facharzttermins von einem Arzt bestätigt werden. Die Terminvermittlung der Servicestellen ist im Prinzip aber unkompliziert. Die Telefonnummern für alle Servicestellen werden bei der Kassenärztlichen Vereinigung angegeben. Hier sollte sich der Patient melden, wenn er die Telefonnummer benötigt. Damit die Bearbeitung reibungslos erfolgen kann, sollte die Überweisung immer verfügbar sein, da gegebenenfalls Fragen zur Krankheit gestellt werden. Auf der Überweisung befindet sich ein zwölfstelliger Code, der von den Mitarbeitern der Servicestelle zur Bearbeitung gefordert wird. Der Aufwand einer Arztpraxis ist hoch. Auch Zahnarztpraxen haben einen hohen Investitionsbedarf. Damit die Praxis effizient geführt werden kann, ist eine hochwertige Dentalsoftware erforderlich. Einen Vergleich zu verschiedenen Dentalsoftwares kann man auf der Seite industry-press.com nachlesen. Getestet wurden die wichtigsten Zahnarztprogramme.

Der Arzt kann nicht mehr frei gewählt werden

Es gibt etwas zu beachten, wenn die Servicestellen der gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch genommen werden sollen. Termine bei Wunschärzten werden nämlich nicht vergeben. Es werden ausschließlich Termine bei den entsprechenden Ärzten vergeben, die zum geeigneten Zeitraum frei sind. Die freie Arztwahl ist daher nicht mehr möglich. Wer dennoch einen Termin bei einem selbst ausgesuchten Arzt erhalten möchte, sollte zuvor in dessen Praxis anrufen, um zu erfahren, ob er einen zeitnahen Termin erhalten kann, bevor er sich mit der Servicestelle in Verbindung setzt.

Höchstens vier Wochen bis zum nächsten Arzttermin warten

Nachdem der Patient bei der Servicestelle angerufen hat, erhält er innerhalb einer Woche einen Terminvorschlag. Bis zum eigentlichen Termin dürfen höchstens vier Wochen vergehen. Kann der Termin aus irgendeinem Grund nicht eingehalten werden, ist der Patient verpflichtet, so früh es geht, abzusagen. Nur so ist gewährleistet, dass dieser wieder für andere Patienten verfügbar ist. Einen Anspruch auf einen neuen Terminvorschlag hat der Patient nicht, das ist nur der Fall, wenn der Termin noch am selben Tag der Vergabe abgesagt wird. Kann dem Patienten bei einem Facharzt kein Termin vermittelt werden, erhält er einen Termin für ambulante Stellen im Krankenhaus. Damit der Versicherte herausfinden kann, welche Fachärzte sich in Wohnortnähe befinden, hat er die Möglichkeit, die Arztsuche auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung zu nutzen. Die Suche ist ebenfalls mit dem Smartphone möglich, wenn dazu die Bundesarztsuche App genutzt wird. Es gibt allerdings auch Fachärzte, für welche die Servicestellen nicht zuständig sind. Dazu gehören neben Zahnärzten, Kieferorthopäden und Psychotherapeuten auch Hautärzte, Kinder- und Jugendärzte. Hier müssen Patienten nach wie vor selbst einen Termin vereinbaren und gegebenenfalls eine längere Wartezeit tolerieren, bis eine Untersuchung möglich ist.

Mehr von Volksfreund