Die Camping-Saison startet – 5 Basic-Tipps

Die Camping-Saison startet – 5 Basic-Tipps

Zelten ist einfach: Zelt, Schlafsack und ein wenig Essen und Trinken einpacken - und los geht’s! Denken viele. Dabei gibt es selbst beim einfachsten Urlaub der Welt einiges zu beachten.

Camping liegt wieder voll im Trend. Von vielen Kindern belächelt fahren sie jetzt, mittlerweile selbst erwachsen, gerne zum Camping oder Zelten. Die Sehnsucht richtet sich oft auf einen alten VW Bulli oder ein neues Campingmobil mit viel Platz. Zurück zur Natur lautet das Motto, zurück zur Einfachheit und Selbstversorgung. Doch die Ansprüche sind gestiegen und die wenigsten wollen wirklich auf etwas verzichten, auch wenn sie campen wollen. Eine extreme Form dieses Anspruchs ist das sogenannte Glamping , eine Art Luxusform des Campings. Glamping ist eine Abkürzung für "glamourous camping", also Zelten mit Luxus-Touch. Doch auch ohne Luxus-Touch sollte man an einige Dinge beim Camping denken - beispielsweise den Strom.

Leisen Stromerzeuger mit ins Wohnmobil packen

Auf Strom will heute kaum mehr jemand verzichten - allein schon für das geliebte Tablet oder den Laptop. Denn irgendwann ist auch die letzte Powerbank (mobile Akkus) leer gesaugt. Zunehmend beliebter bei Campern werden deshalb mobile und leise Stromerzeuger. Insbesondere Inverter Stromerzeuger sind perfekt geeignet für den mobilen Urlaub, da man an sie auch besonders sensible elektronische Geräte anschließen kann. Ebenfalls zu empfehlen sind leise und sparsame Gasgeneratoren sowie Dual-Fuel-Modelle, die sowohl mit Benzin als auch mit Gas betrieben werden können - mehr Flexibilität im Ausland oder weit weg von der Zivilisation geht nicht.

Zelt einpacken, denn sonst droht Platzmangel

Wer nicht gerade mit dem Riesenwohnwagen oder Riesenwohnanhänger in den Campingurlaub fährt, sollte dringlich daran denken ein Zelt oder ein Vordach mit einzupacken. Denn der größte Luxus beim Camping ist neben der vielen freien Zeit auch ausreichend Platz. Viele Neulinge beim Camping starten enthusiastisch mit ihrem neu erworbenen Bully und wundern sich schon am ersten Abend, wie sie darin nur leben sollen. Die Folge: Man räumt nur um, verstaut ständig alles von vorne nach hinten und von oben nach unten. Deshalb sollte man sich schon vor Abfahrt genau überlegen, wie viel Platz man braucht und will. Vor Ort kann man sich dann immer noch überlegen, ob man das Zelt zum Schlafen oder als Stauraum nutzt - oder eben das Wohnmobil.

Checkliste schreiben oder ausdrucken

Es ist hier nicht möglich, alles aufzulisten, was man bei einem Urlaub benötigt. Dies haben auch schon viele andere vorgemacht. Wer jedenfalls nicht selbst eine Checkliste schreiben will, der findet in Ratgebern, beim ADAC oder auch im Internet viele Checklisten, die Punkt für Punkt genau aufzeigen, was man wann tun sollte, bzw. was man mitnehmen sollte.

Wetter im Auge behalten

Je nachdem, mit welchem Gefährt oder mit welcher Ausstattung man in den Camping-Urlaub fährt, sollte man sehr genau das Wetter beobachten. Viele unterschätzen die nächtlichen Temperaturen bei aufgeklapptem Dach oder im Zelt. Auch Dauerregen kann den Campingurlaub ruinieren, wenn nichts mehr wirklich trocken wird. Wer Zeit hat und außerordentlich mobil ist, kann sogar dem guten Wetter hinterher oder dem schlechten Wetter davon fahren. Vier Stunden Autofahrt in Frankreich, Italien oder Schweden können über Sonne, Regen und einige Grad Unterschied entscheiden.

Der größte Luxus ist Zeit

Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Urlaub mit dem Wohnmobil , Zelt oder Wohnanhänger. Hetzen und Hudeln macht den wunderschönen Trip nur stressig und chaotisch. Planen Sie vielleicht ein paar feste Stopps ein, aber versuchen Sie flexibel zu bleiben. Auch wegen dem Wetter. Denn das ist doch wahrer Luxus, jenseits des Glamping-Trends: Zeit haben, flexibel sein, gutes Wetter genießen und ausreichend Raum für die Privatsphäre haben.