Die E-Zigarette

Sogenannte elektronische Zigaretten (kurz: e-Zigaretten) machen den Rauchermarkt seit einigen Jahren unsicher und waren nie beliebter als es aktuell der Fall ist.

Im Jahre 2013 betrug der Umsatz der verkauften E-Zigaretten bereits 2,5 Milliarden US-Dollar. Wie eine solche Zigarette technisch funktioniert, wie die rechtliche Situation des ganzen aussieht und wieso sie gegebenenfalls auch bei der Raucherentwöhnung helfen kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Die Funktionsweise einer E-Zigarette
Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine Vielzahl von unterschiedlichen Geräten, die sich in ihrer Funktionsweise wie zum Beispiel dem Verdampferprinzip unterscheiden können. Prinzipiell gilt aber immer folgendes: In jedem in der E-Zigarette befindlichen Verdampfer gibt es einen sogenannten Verdampferkopf. Dieser verfügt über mindestens eine Heizspirale. Der Verdampferkopf wird vom integrierten Akku mit Energie versorgt. Das Liquid (die zu verdampfende Flüssigkeit) gelangt durch eine sogenannte Kapillarwirkung in den Verdampferkopf und wird dort erhitzt.

Wenn der Verwender nun am Mundstück der E-Zigarette zieht und den Knopf zum Beheizen der Spule drückt, wird der produzierte Dampf mit Hilfe des Luftstroms transportiert und kann inhaliert werden.

Nicht selten ergeben E-Zigaretten beim Ausatmen einen wahnsinnig starken Nebel.

Die rechtliche Situation der E-Zigarette
In Deutschland ist der Erwerb solcher Zigaretten bisweilen problemlos möglich. In den USA hat man hier manchmal noch Schwierigkeiten, da sie gegebenenfalls an Grenzen beschlagnahmt werden können.

Im Gegensatz zum konventionellen Rauchen in öffentlichen Gaststätten oder anderen geschlossenen Räumen, ist das Rauchen mit der E-Zigarette in Deutschland uneingeschränkt erlaubt. Anders sieht es hier in den USA aus. Beim Einreisen in andere Länder gilt es, sich gesondert zu informieren.

E-Zigarette - So kann sie bei der Raucherentwöhnung helfen
Bei Menschen, die sich das Rauchen von Tabak abgewöhnen möchten, scheint die Verwendung von E-Zigaretten , wie zum Beispiel der steamo e-Zigarette , das Rauchverlangen und die normalerweise stattfindenden Entzugssymptome zu mildern. Spannend: Dies ist auch dann der Fall, wenn die E-Zigaretten kein Nikotin enthalten. Es scheint als sei das imitierte Raucherlebnis und die Gemeinschaft unter gleichgesinnten Rauchern wichtiger, als das Nikotin an sich.
In der Vergangenheit bewiesen bereits einige Studien, dass kurz nach dem Beginn des E-Zigarettenkonsums der Tabakkonsum mit konventionellen Zigaretten um mehr als 50% gesenkt wurde. Und das, obwohl die Probanden eigentlich gar nicht vorhatten mit dem Rauchen von Tabak aufzuhören.
Letzten Endes scheint es also eine gute Möglichkeit zu sein den Nikotinkonsum mindestens zu reduzieren, wenn nicht sogar gänzlich zu meiden.
Das britische Gesundheitsministerium schätzt zudem, dass E-Zigarettenkonsum ca. 95 % weniger schädlich als Tabakrauchen ist. Wenn das also keine Alternative ist.