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Mittendrin im Wandel - Die demografische Entwicklung trifft die Region recht unterschiedlich

Mittendrin im Wandel - Die demografische Entwicklung trifft die Region recht unterschiedlich

Der demografische Wandel ist nicht mehr ein Phänomen der fernen Zukunft; wir Deutsche stecken bereits mittendrin. Die Gesellschaft altert und schrumpft.

Doch dieser Wandel verläuft nicht einheitlich: Trotz der generellen Abnahme der Bevölkerung gibt es Gebiete, in denen die Zahl der Einwohner steigt. So schneiden die Städte Trier, Landau und Mainz sowie der Landkreis Trier-Saarburg in der neuen Berechnung des Statistischen Landesamtes bis 2030 gut ab. Andere Landkreise entwickeln sich dagegen deutlich ungünstiger (zum Beispiel Cochem-Zell, Donnersbergkreis, Rhein-Hunsrück-Kreis). Insgesamt hatte die Bevölkerungszahl von Rheinland-Pfalz 2004 ihren bisherigen Höchststand erreicht, danach sank die Einwohnerzahl kontinuierlich und liegt seit 2008 wieder unterhalb des Niveaus von 2000. Ende 2010 lebte gut ein Viertel der Gesamtbevölkerung von Rheinland-Pfalz in den zwölf kreisfreien Städten (26 Prozent), knapp drei Viertel wohnten nach Mitteilung der Statistiker in den 24 Landkreisen. In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sank der Anteil der in den kreisfreien Städten lebenden Bevölkerung von Jahr zu Jahr langsam, aber nahezu kontinuierlich (1970: 28 Prozent, 2000: 25 Prozent). Dieser Trend hat sich umgekehrt: Seit 2005 zieht es in Rheinland-Pfalz immer mehr Menschen in die Städte.