Naturkunde Museum Karlsruhe - ein Erlebnis für die ganze Familie

Freizeittipp : Naturkunde Museum Karlsruhe - ein Erlebnis für die ganze Familie

Das Naturkundemuseum Karlsruhe ist ein echtes Erlebnis und zwar für die ganze Familie. Hier wird die Naturwissenschaft zum Abenteuer. Das Museum bietet sowohl "ständige Ausstellungen" als auch "wechselnde Sonderausstellungen".

Sowohl das Vivarium mit den exotischen Tierarten als auch das sehr umfangreiche Angebot für Veranstaltungen (Erwachsene und Kinder) machen das Museum zu etwas Besonderem. Hier kann der Besucht die Schönheit und Vielfalt der Natur erforschen und entdecken. Die regionale und die internationale Fauna und Flora sind hier integriert. Das Museum ist ein staatliches Museum für Naturkunde und zählt zu den vielseitigsten Museen im naturkundlichen Bereich innerhalb Deutschlands. Hier kann der Museumsbesucher eintauchen in die exotischen Lebensräume und die Tiere aus der ganzen Welt bewundern sowie die Geheimnisse der Natur entdecken. Das Naturkundemuseum Karlsruhe ist in jedem Fall ein Besuch wert.

Das Leitbild

"Leben ist Vielfalt und Veränderung" - so lautet das Leitbild des Museums in Karlsruhe. Der Besucher kann stets faszinierende Ausstellungen besuchen und die Vielfalt der Natur entdecken. Viele Tierpräparate, seltene Fossilien, das Vivarium (lebende Tiere aus aller Welt), riesige Modelle und seltene Fossilien sind nur ein Teil der Ausstellungen.

Wissen, Wissen, Wissen!

Wissensvermittlung ist eines der Ziele, die sich das Museum gesteckt hat. Bezüglich der Museumspädagogik steht die Wissensvermittlung im Zentrum der Ziele. Egal ob eine Führung gewünscht ist, oder Weiterbildung oder eine schöne und unterhaltsame Zeit im Naturkundemuseum das Ziel ist: Hier kann der Besucher seine Wünsche erfüllen. Das Führungsangebot wird permanent aktualisiert und auch der Bildungsauftrag für Schulen, Kindergärten und Lehrer wird ernst genommen.

Ein echtes Forschungsinstitut

Außerdem ist das staatliche Naturkundemuseum ein echtes Forschungsinstitut und es zählt zu den ganz großen naturwissenschaftlichen Museen der Forschung in Deutschland. Der Schwerpunkt sämtlicher Forschungen liegt in Karlsruhe in der "Erfassung der organismischen Vielfalt" der Erde. Die Arten werden beschrieben und klassifiziert in einem Ordnungssystem und die Ergebnisse werden dann an die Universitäten weitergeleitet. Das Museum in Karlsruhe hat zudem die Aufgabe, die allgemeine biologische Vielfalt (Biodiversität), das Vorkommen der Arten und die Verbreitung der Arten mit vielen Sammlungen zu dokumentieren.

Sammlungen aus dem Bereich "Naturkunde"

Das Museum hat ungefähr fünf Millionen Sammlungsobjekte in sogenannten "geschlossenen Magazinen" untergebracht. Für Wissenschaftler sind diese jederzeit zugänglich und können auch für Forschungszwecke, für Lehrzwecke oder auf für Ausstellungen ausgeliehen werden.

Diese Sammlungen dokumentieren die anorganische und organische Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt und auch die Veränderungen innerhalb der Natur. Durch diese Vielfalt profitiert auch immer der Museumsbesucher. Der Besucher des Karlsruher Naturkundemuseums kann in diesem vielseitigen Museum viele Eindrücke sammeln. Er kann in die exotischen Lebensräume der Tiere und Pflanzen eintauchen.

Geschichtlicher Hintergrund des Museums

Das Museum ist am Friedrichsplatz mitten in Karlsruhe und die Anfänge liegen schon im 18. Jahrhundert. Damals war der Ursprung die Sammlungen der Kuriositäten (Naturalien) der Markgrafen Familien (Baden). Die Sammlung wurde von der Markgräfin C. Luise von Baden permanent erweitert und verifiziert. Bereits 1785 wurde sie als "Naturalien-Cabinet" für die gesamte Öffentlichkeit bereitgestellt.

Die Bereiche des Museums

Im Erdgeschoss sind der Info-Punkt des Museums, die Garderobe, die Schließfächer und die geologischen und mineralischen Fundstücke sowie das Vivarium und die nachgebildeten Lebensräume der heimischen Tiere. Ebenfalls im Erdgeschoss ist der Bereich "Form und Funktion" (Skelette in Originalgröße, faszinierende Modelle, Aquarium, Korallenriff). Das Obergeschoss mit seiner großen Halle und dem Flugsaurier (12 Meter Breite) hat einen Museumsshop, eine Cafeteria und Sitzgelegenheiten für die kleine Pause. In dem "museumspädagogischen Bereich" gibt es für die Schulprojekte die "Insektenwelt" (Schmetterlinge, Insekten, Käfer) und die "afrikanischen Lebensräume" und die "Heimische Natur" zu sehen. In dem westlichen Bereich des Obergeschosses sind die wechselnden Sonderausstellungen zu finden (700 qm Fläche) und hier werden die neuesten Forschungsergebnisse der Natur gezeigt.

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