Schmuck: Aussuchen, Schenken - und Verkaufen?

Schmuck: Aussuchen, Schenken - und Verkaufen?

Schmuck ist und bleibt ein beliebter, vor allem aber gern getragener Geschenke-Klassiker.

Ein Ring ist hierbei besonders gern gesehen: Durch die nicht vorhandenen Anfangs- und Endpunkte verkörpert der Ring das Symbol einer ewigen Verbindung, welcher nicht nur gern auf Hochzeiten überreicht wird. Meist ist es zunächst die Frau, die öfter in den Genuss eines Geschenkes in Form von Schmuck kommt, doch auch für Männer gibt es mittlerweile einige Angebote und Anlässe einen Ring zu erwerben …


Ringschmuck für Jedermann

Ein Ring verfolgt eine Prestigefunktion: Er ordnet den Träger beziehungsweise die Trägerin einem Partner/einer Partnerin zu und gibt somit auch ein deutliches Zeichen an eventuelle Dritte. Folglich schätzen es viele Frauen auch, wenn ihre "bessere Hälfte" ebenfalls einen Ring trägt. Zudem können Ringe eine gewisse Erinnerungsfunktion erfüllen: Überreicht am 10. Jahrestag der Ehe symbolisiert ein Ring die "erfolgreiche" Zusammenführung zweier Menschen wie kein anderer Gegenstand. Ringe, die solch eine Erinnerungsfunktion erfüllen, werden übrigens Memoire Ringe genannt und mittlerweile in verschiedenen, meist individuellen Varianten angeboten. Wer individuelle Memoire Ringe in bester Qualität sucht, kann jedoch schnell an die 5.000 Euro ausgeben! Alternativen bieten hier selbstverständlich Musterringe - den Griff zum gebrauchten Ring gilt es jedoch so gut es geht zu vermeiden.

Schmuck als Wertanlage?

Die Zeiten, in denen man an der Börse schnell und einfach Geld machen konnte, sind zwar nicht gänzlich vorbei, doch angesichts der globalen Vernetzung und den unglaublich rasanten Intervenierungsfunktionen ausgetüftelter Programme, bleibt dem Otto-Normal-Verbraucher der große Geldsegen auf die Schnelle meist verwehrt. Auch der Goldhafen ist mittlerweile so gut, wie ausgetrocknet oder zumindest so unsicher, wie nie zuvor: Schwankende Goldpreise haben in dem letzten Jahrzehnt nicht nur für einen regelrechten Boom an Goldshops, sondern auch für einen starken Vertrauensverlust gesorgt. Mittlerweile sind zwar die diversen Gold-Ankaufsläden aus den Einkaufspassagen der Innenstädte größtenteils verschwunden, doch nach wie vor informieren sich viele Menschen tagtäglich über den - vermutlichen - Wert ihrer Goldbestände. Hinter den zahlreichen Webseiten , die allen Besuchern kostenlose Informationen in dieser Beziehung liefern, stecken jedoch meist betrügerischere oder unfair handelnde Organisationen. Häufig verbirgt sich hinter mehreren, verschiedenen Portalen nämlich ein- und derselbe Anbieter! Ähnlich wie beim Goldverkauf beim Händler im Laden um die Ecke gilt also ebenfalls für das Onlinegeschäft: Höchste Acht geben und sich nach Alternativen umsehen, beziehungsweise Angebote anderer Interessenten einholen. Doch wie sieht es mit Schmuck als Wertanlage aus? Hier kommt es ganz auf die Qualität an: Je besser ein Ring, eine Kette oder ein Armreif verarbeitet ist, und je weniger Fremdmetalle neben Gold & Co. in der Fertigung verwendet wurden, desto geringer fällt auch der Wertverfall aus. Rein rechnerisch mag sich also der Griff zu einem hochwertigen, zugleich aber auch kostspieligen Memoire-Ring lohnen, da dieser beinahe zum Ankaufspreis wieder verkauft werden kann. Ob solche Gedanken beim Schmuckerwerb überhaupt eine Rolle spielen dürfen, steht selbstverständlich auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.