Spartipps für den Alltag

Sparen ohne Verzicht : Spartipps für den Alltag

Spartipps für den Alltag Ob Single oder vielköpfige Familie - fast jeder wünscht sich, etwas mehr Geld zur Verfügung zu haben und hat deshalb schon einmal über Sparmaßnahmen nachgedacht. Diese müssen zum Glück gar keinen großen Verzicht bedeuten.

Wer im Alltag bewusst ein paar Änderungen vornimmt, kann langfristig richtig sparen. Damit man überhaupt weiß, wo das Geld jeden Monat hinfließt, sollte man wenigstens zwei Monate lang ein Haushaltsbuch führen. So lassen sich Einsparpotenziale leichter identifizieren. Die unten aufgeführten Spartipps helfen anschließend dabei, sie auch zu nutzen.

Sparen bei kleinen und größeren Anschaffungen

Pflaster, funktionierende Elektronik, Möbel: Die Liste der Dinge, auf die man nicht verzichten kann und in die man deshalb ab und an investieren muss, ist lang. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Kauf stets einen Preisvergleich durchzuführen, um nicht mehr auszugeben als unbedingt erforderlich. Pflaster und freiverkäufliche Medikamente beispielsweise bekommt man bei Online-Apotheken oft günstiger als in einer Filiale. Braucht man neue Druckerpatronen, gibt es günstige Alternativen zu den Patronen der Druckerhersteller. Wer neue Möbel, Gartenzubehör oder andere Haushaltsgegenstände braucht, kann sich erst mal auf den bekannten Plattformen im Internet umsehen: Eventuell gibt es den gesuchten Gegenstand dort in akzeptablem Zustand zu einem guten Preis - und nicht alles muss man im Neuzustand besitzen.

Ausgaben für Lebensmittel reduzieren

Gerade bei Lebensmitteln gibt es oft viel Sparpotenzial. Dabei geht es natürlich nicht darum, auf Essen zu verzichten, sondern vor allem darum, klug einzukaufen. Als erste Maßnahme ist es sinnvoll, im Supermarktregal öfter nach unten zu greifen, denn dort stehen meist die günstigeren Produkte. Diese sogenannte "Bückware" ist in der Regel qualitativ genauso gut wie die weiter oben stehende und ansprechender verpackte Markenware. Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, werden oft zu einem reduzierten Preis angeboten. Ihr Kauf lohnt sich, denn selbst wenn das erreicht oder sogar überschritten ist, bedeutet das nicht, dass sie verdorben sind.

Das Gleiche gilt für Brot vom Vortag, das viele Bäckereien zum halben Preis verkaufen.

Auch ist es in den meisten Fällen sehr viel preiswerter, selbst zu kochen als außer Haus zu essen. Warum nicht verwenden, was man zu Hause im Kühlschrank hat? Das Mittagessen kann man für den kommenden Tag vorkochen und dann mit ins Büro nehmen. Täglich das Mittagsmenü im Restaurant um die Ecke zu essen, summiert sich im Laufe des Monats nämlich zu einer stolzen Summe.

Der vielleicht wichtigste Tipp ist es aber, so einzukaufen, dass man keine Nahrungsmittel wegwerfen muss, weil man sie nicht verwerten konnte.

Kostengünstig unterwegs sein

Ist ein eigenes Auto wirklich nötig, oder kann der Alltag auch mit Bahn, Bus und Fahrrad gemeistert werden? Das ist eine lohnenswerte Frage für Pkw-Besitzer, die sparen möchten. Eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsbetriebe kostet selten so viel wie die Unterhaltung eines eigenen Wagens. Auch wer gerne verreist, kann das ohne eigenes Auto oft kostengünstiger tun, sofern er auf ein paar Kleinigkeiten achtet. Die Bahn bietet spezielle Spartickets an; Flüge und Hotelzimmer sind oft günstiger, wenn man sie direkt beim Anbieter bucht.

Ein Tipp für alle, die ihren Urlaubszeitraum frei planen können: Unter der Woche sind Tickets und Übernachtungen oft preiswerter als am Wochenende.

Sparen durch Anbieterwechsel

Telefon, Strom, Gas - das alles sind feste Kosten, die jeden Monat anfallen. Es lohnt sich daher, in regelmäßigen Abständen Online-Vergleichsrechner zu nutzen und den Anbieter zu wechseln, wenn sich ein günstigeres Angebot findet. Auch die Kfz-Versicherung muss nicht immer die gleiche bleiben; dasselbe gilt für die Hausbank. Nicht jede Bank verlangt beispielsweise Kontoführungsgebühren.

Wer sich regelmäßig mit seinen Fixkosten auseinandersetzt, entdeckt oft noch Sparpotenziale. Selbst wenn die monatliche Ersparnis nur ein paar Euro beträgt, ist am Ende des Jahres eine hübsche Summe zusammengekommen.

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