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Vitamine aus dem Mixer

Vitamine aus dem Mixer

Leiden auch Sie unter nicht endender Frühjahrsmüdigkeit? Das könnte unter Umständen an falscher Ernährung mit zu wenigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen liegen. Gesunde Säfte können da für den nötigen Vitaminschub sorgen.

Fünf Portionen Obst und Gemüse sollte jeder Mensch am Tag zu sich nehmen - das raten die Initiatoren der Ernährungskampagne 5 am Tag. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die Steigerung des täglichen Pro-Kopf-Verzehrs von Obst und Gemüse auf circa 650 Gramm. Dazu zählen auch Nüsse, Trockenfrüchte und Säfte. Laut wissenschaftlichen Studien soll der regelmäßige und ausreichende Verzehr vielen der sogenannten Zivilisationskrankheiten vorbeugen: Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Übergewicht - um nur einige zu nennen.

Doch wie gut lässt sich diese Ernährungsmaxime in den Alltag integrieren? Stressiger Job, viel unterwegs - das wird häufig etwas für unterwegs beim Imbiss auf die Hand bestellt. Vitaminreich ist das jedoch nicht. Smoothies und Gemüse- oder Obstsäfte können da Abhilfe schaffen und eine schnelle und praktische Lösung für gesunde Ernährung bilden. Wie man solch gesunden Drinks selbst zubereitet, lesen Sie bei uns.

Das richtige Gerät
Das richtige Gerät ist bei der Zubereitung von Smoothies und Säften natürlich ausschlagegebend, denn nicht jeder Mixer oder Pürierstab ist für jede Art von Gemüse geeignet. Wenn Sie lediglich Obst oder weiches Gemüse wie Gurken oder Avocados verarbeiten wollen, tut es ein handelsüblicher Pürierstab oder Standmixer natürlich auch. Doch gerade bei den momentan sehr beliebten grünen Smoothies, die mit Spinat, Wildkräutern oder Kohlblättern zubereitet werden, benötigt man etwas mehr Power. Leistungsstarke Geräte mit einer Mindestumdrehungszahl von circa 25.000 pro Minute kriegen jede Faser klein und bescheren Ihnen ein sämiges und cremiges Geschmackserlebnis.

Bei Entsaftern gibt es sogenannte zentrifugale und nicht zentrifugale Geräte. Bei der ersten Variante werden Ost und Gemüse zerkleinert, während sich der Behälter mit hoher Beschleunigung dreht. So entsteht eine Zentrifugalkraft, die den Saft aus der Masse rauspresst. Beim nicht zentrifugalen Entsafter werden alle Zutaten auf verschiedene Arten zerdrückt, sodass der der Saft austritt. Dies ist die schonendere Zubereitung - es entsteht keine Hitze und keinerlei Vitamine gehen verloren. Das Resultat ist eine größere Saftmenge und ein höherer Vitamingehalt. Die Zubereitung beim nichtzentrifugalem Entsafter ist jedoch aufwendiger und die Anschaffung meist teurer. Mehr Informationen zu verschiedenen Geräten zur Saft- und Smoothie-Zubereitung finden Sie hier.

Die Zutaten
Welches Gemüse oder Obst Sie für Ihr Getränk verarbeiten wollen, steht ihnen frei. Von klassischen Beeren-Bananen-Smoothies über exotische Mango-Minze-Kreationen bis hin zu wilden Spinat-Avocado-Drinks ist alles möglich. Wer die Waage im Auge behält, sollte bei der Zubereitung darauf achten, ein Mischverhältnis von 1/3 Obst zu 2/3 Gemüse zu halten. Bei reinen Obst-Smoothies oder -Säften ist Zuckergehalt ansonsten sehr hoch, was den Blutzuckerspiegel unnötig in die Höhe treibt. Besser ist es, auf Ballaststoffe zu setzen und den Fruchtanteil niedriger zu halten. Im Trend liegen momentan vor allem sogenannte Grüne Smoothies - probieren Sie doch zum Beispiel mal eine Kombination aus Sellerie-Blättern, Gurke, Zucchini, Tomaten und Karotten.

Saft oder Smoothie?
Ob die Vitaminzufuhr in Form von Säften oder Smoothies erfolgen soll, ist nicht bloß eine Geschmacksfrage. Auch bei der Zubereitung gibt es einige Unterschiede.

Bei Säften werden Obst und Gemüse zerkleinert und entsaftet. Dabei werden die festen und flüssigen Pflanzenbestandteile voneinander getrennt: Was bleibt, ist praktisch reines Vitamin zum Trinken. Das Gute am Entsaften ist, dass eine sehr große Menge an Zutaten verwendet werden kann. Daraus zieht man sich die wertvolle Vitamin-Essenz inklusive Mineralien und anderen Pflanzenstoffen. Der geringe Gehalt an Ballaststoffen gönnt der Verdauung eine Ruhepause - bei voller Vitaminzufuhr.

Bei der Zubereitung von Smoothies werden alle Zutaten - ob Obst, Gemüse oder Blätter - in einem Mixer zerkleinert und püriert. Dabei entsteht durch Zugabe von Flüssigkeit wie Wasser, Kokosmilch oder Saft eine dickflüssige Menge, die getrunken werden kann. Smoothies sind aufgrund der hohen Menge an Ballaststoffen sättigender als Saft, regen die Verdauung an und bringen den Blutzuckerspiegel auf ein gutes Level. Die Drinks eignen sich perfekt als schnelle, gesunde Mahlzeit, zum Beispiel wenn es morgens etwas hektisch zugeht.