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Weihnachtsstimmung genießen: Märkte, Geschenke und Vorbereitungen

Weihnachtsstimmung genießen : Märkte, Geschenke und Vorbereitungen

Und da waren es noch zwei. All diejenigen, die am Sonntag die zweite Adventskerze anzündeten, wissen, dass Weihnachten nun mit riesigen Schritten näher rückt. Für viele herrscht allerdings jetzt nicht die besinnliche Zeit, die langsam zum Fest hinführt, sondern die stressigste Zeit des Jahres.

Mit den Kindern muss in der Schule gebacken werden, Weihnachtsfeiern auf der Arbeit, in Vereinen oder im Freundeskreis stehen an, das Essen für die Festtage will geplant werden und zu allem Überfluss fehlen auch noch Geschenke. Aber muss das so sein? Lässt sich die Weihnachtsstimmung nicht trotz allem genießen? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Weihnachtsgeschenke - die Auswahl ist erdrückend

Auf diesem Gebiet machen sich die meisten Menschen viel Stress. Das ist verständlich, denn niemand möchte derjenige sein, der »die selbst gestrickten Socken« seiner Erinnerung, die jährlich von der ungeliebten Tante kamen, heute verschenkt. Doch ist es gar nicht so schwer, ruhig Geschenke zu finden:

- Wünsche kennen - zumeist weiß man schon, was sich gewünscht wird. Alternativ ist es heute auch kein großes Problem mehr, wirklich nachzufragen. In Zeiten, in denen Wunschlisten online geteilt werden können oder gar der Link zur eigenen Wunschliste verschickt wird, ist die Heimlichkeit nicht mehr notwendig.

- Überraschungen - wer noch nicht weiß, was sich jemand wünscht, der sollte sich schlichtweg die Person vor Augen führen. Was mag sie? Hat sie besondere Vorlieben? Oft zählt die Geste und der Beweis, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat, mehr, als das absolut passende Geschenk. Dekorationen für die Wohnung eignen sich vielfach. Die meisten Menschen mögen beispielsweise Kerzen oder Dekoartikel, die mit Kerzen versehen werden können. Der Einrichtungsbereich bietet diesbezüglich eine mehr als große Auswahl.

- Gutscheine - längst haben sie ihr altes Image, dass sich der Schenkende nur keine Mühe geben wollte, abgestreift. Gutscheine liegen absolut im Trend und sie haben letztlich immer den Vorteil, dass der Beschenkte sich damit echte Wünsche erfüllen kann.

Im Grunde genommen gilt schlichtweg, die Ruhe zu bewahren. Denn selbst, wenn ein Geschenk vergessen wurde, so lässt es sich heute noch mühelos kurzfristig besorgen - oder mittels eines Gutscheins rechtzeitig übergeben.

Weihnachtsmärkte: Feierliche Besinnlichkeit

Nicht nur in Trier, sondern in ganz Deutschland finden sich wunderbare Weihnachtsmärkte. Und sie können durchaus als Ort dienen, an dem die Besinnlichkeit zuerst gespürt wird. Auf der anderen Seite haben jedoch gerade die bekannten Märkte das Problem, dass sie überlaufen sind und die Besinnlichkeit gar nicht aufkommen möchte. Dennoch gibt es Tipps:

- Kleine Märkte - es lohnt sich, einmal fernab der großen Märkte zu schauen. Viele Stadtteile oder kleine Gemeinden haben ihre eigenen Weihnachtsmärkte, die oft wesentlich ruhiger und gemütlicher sind. Hier ist es durchaus möglich, gemütlich von Stand zu Stand zu bummeln und die Waren zu genießen.

- Schlechtes Wetter - auch dies ist ein absoluter Weihnachtsmarkttrick. Regen mag auf den ersten Blick ungemütlich wirken, doch leert er wundersamer Weise die Straßen. Und dank Feuerstellen und Dächern sind die Märkte heute auch im Regen nicht mehr kalt und nass.

- Unübliche Tage - von Donnerstag bis Sonntag sind die echten Weihnachtsmarkttage. Viele Menschen haben freitags frei, Weihnachtsmarktrunden von Arbeitskollegen finden oft donnerstags statt. Zwischen Montag und Mittwoch hingegen ist das Gedränge geringer und somit die Gemütlichkeit größer.

Es macht auch Spaß, einmal quer durch Deutschland zu einem der besonderen Märkte zu reisen. Diese Weihnachtsmarktkarte bietet einen guten Überblick. Die Besinnlichkeit kommt nun in Form eines Kurzurlaubs.

Vorbereitung straff organisieren

Der Tipp allein klingt bereits stressig, doch ist dem nicht so. Denn: Vorbereitung ist die beste Planung. Die Hektik rund um Weihnachten kommt eigentlich immer dann auf, wenn einem selbst einfällt, was bislang alles vergessen wurde. Daher:

- Liste schreiben - sie wird in drei Kategorien unterteilt: Einkauf, Feierlichkeiten, Essen. Auf die Einkaufsliste kommt alles, was noch benötigt wird. Alles, was nicht unmittelbar frisch eingekauft werden muss, das kann nun schon besorgt werden. Auch für das Essen lässt sich vieles vorbereiten, sodass es später schneller geht. Champions lassen sich längst im Vorfeld zerkleinern, säubern und einfrieren, sodass diese Arbeitsschritte beim eigentlichen Kochen entfallen. Die Feierlichkeiten-Liste umfasst noch zu besorgende Geschenke, aber auch die heimischen Vorbereitungen rund ums Fest.

- Planen - nun werden die einzelnen Punkte zeitlich geplant. Was ist nun notwendig, was hat noch ein wenig Zeit? Gut ist dabei, den 23.12. bereits völlig aus der Zeitplanung zu streichen. An diesem Tag wird sich um das Heim gekümmert, Besorgungen finden nun nur noch im absoluten Notfall statt.

- Ruhezeiten - das ist vermutlich der schwerste Punkt der Organisation. Denn zuletzt wird mindestens eine Stunde täglich bis zur Weihnachtszeit für sich selbst eingeplant. Diese sechzig Minuten sind nur für einen selbst da. Wer es ausprobiert, der wird sehen, wie viel leichter die Vorweihnachtszeit wirklich fällt, wenn man sich selbst einige Minuten der Ruhe und des Herunterkommens zugesteht.

Nicht zuletzt sollte bei der Vorbereitung daran gedacht werden, dass auch der Weihnachtsmann seine eigenen Helfer hat. Die Planung, Vorbereitung, das Einkaufen, die Dekorationen - sie müssen nicht vom häuslichen Weihnachtsmann oder Christkind allein bewältigt werden. Jeder in der Familie kann mit anpacken. Eine geteilte Last ist keine Last.

Fazit - durchatmen und planen

Der größte Stress rund um die Weihnachtszeit geht meist von einem selbst aus. Wer wirklich gezielt durchatmet und überlegt, welche Vorbereitungen noch notwendig sind und welche Geschenke fehlen, der wird gar Zeit haben, mehrere Stunden einen Weihnachtsmarkt zu besuchen und diesen zu genießen. Gerade bezüglich der Geschenke hat das Internet seine Vorteile parat. Nicht nur ist das Finden und Kaufen von Geschenken einfacher, die Lieferung erfolgt bis ins Haus, nein, das Internet hat auch Gutscheine und Geschenkekarten salonfähig gemacht. Gerade diejenigen, die noch verzweifelt suchen, was einem Teenager aktuell gefallen könnte, die fahren mit einem Gutschein oft sehr gut. Alternativ hilft in diesen Fällen immer Geld, denn auch das ist in den vergangenen Jahren wesentlich salonreifer geworden und wird nicht mehr mit fehlendem Interesse des Schenkers gleichgesetzt.