Gartenschere und Harke bleiben Klassiker in deutschen Gärten

Gartensaison : Gartenschere und Harke bleiben Klassiker in deutschen Gärten

Die Gartensaison 2019 ist offiziell eröffnet. Trotz vieler neuer Trends wird in deutschen Gärten vor allem zu Klassikern wie Gartenschere und Harke gegriffen.

Der Garten der Zukunft ist smart: In dem Punkt sind sich die Gartenexperten einig. Sensoren ermöglichen eine automatische Bewässerung und Mähroboter erledigen den Rasenschnitt vollautomatisch. Doch auch wenn smarte Gartenideen die Messen prägen, zeigt ein Blick in die deutschen Gärten und Gartencenter etwas ganz anderes. Tatsächlich liegen in deutschen Gärten die Werkzeugklassiker vorn.

Damit der Garten schön grünt und blüht, braucht er jedoch die richtige Pflege mit dem passenden Werkzeug. Eines haben die typischen Gartenwerkzeuge alle gemeinsam. Sie sind hochspezialisiert und erleichtern dadurch die verschiedenen Gartenarbeiten, die anfallen. Die Gartenschere dient dem Rückschnitt von Sträuchern, Bäumen und auch Rosen. Neben der universell nutzbaren Gartenschere greifen viele Haushalte mittlerweile auch auf spezielle Gartenscheren, die in Form und Schärfe auf bestimmte Einsatzbereiche zugeschnitten sind. Neben Weinrebenscheren gehören hierzu auch Rosen- und Bypassscheren. Bei den Pflanzen, für die diese Scheren entwickelt wurden, begeistern sie durch einen raschen und ebenso komfortablen Schnitt. Leider sind sie durch die spezielle Ausstattung jedoch nicht mehr universell nutzbar.

Beim Kauf der Gartenscheren gilt es auf Details wie Puffer und Stoßdämpfer zu achten. Dadurch werden Hand und Gelenke zusätzlich entlastet und die Scheren lassen sich über längere Zeit bequem anwenden. Bei den Ambossscheren ist immer nur eine Klinge beweglich. Bei den Bypassscheren sind es beide Klingen. Bypassscheren bieten den Vorteil, dass sie auch nach langer Zeit noch sauber und präzise schneiden, was bei den Ambossscheren nicht der Fall ist. Diese werden schwergängiger.

Unverzichtbar sind in jedem Garten zudem Harke und Rechen. Beide kommen für verschiedene Arbeiten infrage und unterscheiden sich im Aufbau. Die Harke hat kurze, gerade Zinken. Optisch ist sie mit einem Kamm vergleichbar. Harken werden genutzt, um den Boden zu ebnen und die Oberfläche aufzulockern. Sie sind außerordentlich robust. Bei einem Rechen sind die Zinken stattdessen fächerförmig. Ein Rechen kann beispielsweise zum Zusammenfegen von Laub und Rasenschnitt genutzt werden. Wie bei den Gartenscheren dominiert auch bei Harke und Rechen Langlebigkeit die Kaufkriterien. Um diese Gartenwerkzeuge lange nutzen zu können, empfiehlt sich der Griff zu Werkzeugen aus Metall. Diese halten einer höheren Beanspruchung stand.

Unverzichtbar sind in jedem Garten natürlich auch Werkzeuge, die der Rasenpflege dienen. Mähroboter gehören hier zu den großen Trends der vergangenen Jahre. Sie haben aber den Nachteil, dass sie kostspielig in der Anschaffung sind. Bislang dominieren klassische Rasenmäher, ob elektrisch oder mit Benzin noch das Angebot. Welcher Antrieb erforderlich ist, hängt von der Grundstücksgröße ab. Elektrorasenmäher reichen demnach für Gärten mit einer Größe von bis zu 500 Quadratmetern vollkommen aus. Hier kann auch ein Akkumäher genutzt werden. Bei größeren Grundstücke sollte jedoch aufgrund des Komforts auf einen Benzinmäher zurückgegriffen werden. Etwa ab 1300 Quadratmetern kann sich der Kauf eines Mähtraktors lohnen, der eine deutliche Erleichterung schafft.

Abgesehen von der Motorisierung unterscheiden sich die erhältlichen Rasenmäher auch durch die verarbeiteten Messer voneinander. Ein sehr sauberer Schnitt ist mit den Spindelmähern möglich. Hier befinden sich die einzelnen Messer an einer horizontalen Spindel, die dauerhaft rotiert und dadurch einen sehr sauberen Rasenschnitt garantiert. Für den Hausgebrauch reichen die Sichelmäher aber aus. Hier ist der Schnitt zwar nicht ganz so präzise, doch abseits von Golf- und Sportplatz dürfte das nicht stören.

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