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Die Geldanlage in Krisenzeiten

Neue Vorsicht am Aktienmarkt : Die Geldanlage in Krisenzeiten

Die Auswirkungen der Coronakrise machten sich in der Wirtschaftswelt sehr schnell bemerkbar. Besonders das Beben an den Börsen hatte nicht nur Einfluss auf das Vorgehen professioneller Händler. Auch Privatanleger stellen sich in Anbetracht der neuen Unsicherheit die Frage, wie das erarbeitete Vermögen nun bewahrt werden soll. Wir werfen einen Blick auf drei Aspekte, die dabei zu beachten sind.

Neue Vorsicht am Aktienmarkt

Gerade bei Investitionen mit kurzem Anlagehorizont ist an der Börse neue Vorsicht geboten. In den letzten Jahren war es selbst für Privatanleger möglich, sich auf die langfristige Aufwärtsbewegung des Marktes zu verlassen. Diese kann nun zumindest über kurze Strecken leiden, da immer wieder neue Rückschläge eingesteckt werden mussten.
Wer nicht dazu in der Lage ist, das Geld über sieben Jahre oder mehr im Markt zu belassen, geht mit dem Kauf womöglich ein zusätzliches Risiko ein. Weniger davon betroffen als die Einzelaktien sind aktuell verfügbare ETFs. Durch ihre starke Streuung bringen sie eine wichtige Absicherung gegen schwankende Kurse mit sich. Auch deshalb gelten sie noch immer für viele als das Mittel der Wahl.

Gold als sichere Krisenwährung

Seinen Ruf als sicherer Hafen konnte derweil Gold klar unter Beweis stellen. Als Krisenwährung ist das Edelmetall nach wie vor von großer Bedeutung. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Bestände schnell wieder zu Geld gemacht werden können. Dafür verantwortlich sind seriöse Goldankaufstellen im Land, welche ihren Service zu einem guten Verhältnis von Preis und Leistung anbieten. Wie gut dabei auch Teile des eigenen Vermögens zu Bargeld gemacht werden können, ist vor allem von der gewählten Stückelung abhängig. Wer seine Investition in Gold also vor allem als eiserne Reserve betrachtet, der ist mit möglichst kleinen Einheiten gut beraten.
Doch nicht nur den Ansprüchen defensiver Anleger konnte Gold in den letzten Jahren gerecht werden. Aktuell klettert der Kurs von einem Hoch zum nächsten und konnte damit so manch andere Anlage outperformen. Wer nun allerdings in den Markt einsteigen möchte, der sollte sich diesen Schritt zu überlegen. Schließlich ist es gut möglich, dass künftige Korrekturen des Kurses zu besseren Einstiegspreisen führen werden. Dies wiederum is t eine Möglichkeit, um auch die zu erwartende Rendite nach vorn zu bringen.

Immobilien weiter gut geeignet

Wer glaubte, Immobilien hätten ihren Wert als sichere Geldanlage verloren, der verkennt die aktuellen Kennzeichen des Marktes. Nach wie vor können auch Privatanleger einen großen Mehrwert aus dem Kauf des Betongoldes ziehen. Besonders im städtischen Bereich erwächst die Zuversicht nicht nur aus den weiterhin hohen Bodenpreisen. Hinzu kommen noch steigende Mieten, welche die Erwartungen an künftige Renditen weiter in die Höhe schrauben. Vermieter dürfen sich aus diesem Grund über ein ansehnliches passives Einkommen in besonderer Höhe freuen.

Doch ist nun überhaupt der richtige Zeitpunkt, um noch in den überhitzten Markt einzusteigen? Experten dämpfen in diesen Tagen die Erwartungen, was eine schnelle Korrektur der Preise angeht. Sie sind vielmehr der Meinung, dass sich der Trend nach einer kleinen Verschnaufpause weiter fortsetzen wird. Damit verbunden ist auch die Chance für private Anleger, sicher in die eigene Zukunft zu investieren und dabei den Blick weit nach vorn zu richten.