Stichwort Geldanlage: Drei gute Gründe für einen Finanzberater

Hilfreich : Stichwort Geldanlage: Drei gute Gründe für einen Finanzberater

Viele Sparer glauben, dass sie keine Finanzberatung benötigen. Sie scheuen die Kosten oder meinen, für das bisschen Geld auf der hohen Kante sei keine professionelle Beratung nötig. Doch es gibt mindestens drei gute Gründe, die Finanzfachleute zu engagieren.

Mangelnde Zeit und wenig Interesse an der Finanzwelt

Die meisten Menschen zeigen wenig Neigung, sich mit dem Thema Finanzen eingehender zu befassen. Eine riskante Einstellung, denn in Zeiten drohender Altersarmut wegen des sinkenden Rentenniveaus ist eine durchdachte Geldanlage wichtiger denn je. Trotz Niedrigzinsen besteht massiver Bedarf, das Ersparte vernünftig anzulegen, damit es für die Zukunft eine vernünftige Rendite erwirtschaftet. Das bedeutet fast zwangsläufig den Weg an die Börse - die für viele ein Buch mit sieben Siegeln darstellt.

Neben mangelndem Interesse und Know-how ist Zeit ein weiterer Faktor: Viele Verbraucher haben einfach keine Lust, sich in ihrer raren Freizeit ausgiebig mit Fondsrenten, Aktienkursen oder ETFs zu beschäftigen.

Hier kommen Finanzberater ins Spiel: Sie haben die Expertise und die Kapazitäten, um das Beste aus dem Ersparten herauszuholen. Der Sparer muss sich nicht mit dem Einmaleins der Börse beschäftigen, hat zeitlich den Rücken frei für andere Dinge.

Einschneidende Veränderungen im Leben

Nachwuchs, Scheidung, Arbeitsplatzwechsel und Jobverlust können großen Einfluss auf die persönliche Vermögenslage haben. Hinzu kommen Lebensziele, die verwirklicht werden wollen: Der Bau eines Hauses etwa oder das Sparen für die Hochschulausbildung der Kinder. Im Idealfall wird das Portfolio bei jedem größeren Ereignis im Leben nachjustiert.

Allerdings: Die Komplexität von Finanzthemen kann Laien schnell überfordern, zum Beispiel beim Kauf einer Immobilie. Auch hier tritt der Finanzberater auf den Plan: Er erklärt, sondiert Angebote, hat Lösungen parat und behält stets die individuelle Lebenssituation seiner Klienten im Blick. Er nutzt digitale Hilfsmittel - zum Beispiel Künstliche Intelligenz (KI), wie es die Berater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) tun. Andere Finanzdienstleister stellen ihren Kunden ein Mandantenportal zur Verfügung, so zum Beispiel die Telis Finanz AG. Die Mitarbeiter der Finanzberatung tecis wiederum sind über eine App erreichbar. Die tecis-App bündelt alle Konten des Kunden und bietet Zugriff auf ein digitales Dokumentenarchiv, ausführlichere Information dazu gibt es unter unter www.tecis-kundenportal.de.

Schwächelnde Rendite

Sparbuch und Tagesgeld bringen kaum noch Zinsen, vor längerer Zeit getätigte Geldanlagen unter Umständen nicht mehr die gewünschte Rendite. Zudem schrumpft das Vermögen aufgrund der Inflation mit der Zeit, wenn die Rendite nicht die Inflationsrate ausgleicht. Die Empfehlungen eines Finanzberaters können Sparer aus diesem Schlammassel befreien.

Zunächst prüft der Finanzexperte die Risikobereitschaft seiner Kunden und teilt sie in eine von drei Stufen ein: sicherheitsorientiert, moderat risikobereit und risikobereit. Auf dieser Grundlage wählt der Finanzberater passende Anlageprodukte aus. In der Regel sorgt seine Expertise dafür, dass die Auswahl wesentlich breiter gestreut ist, als wenn der Anleger sich selbst daran versucht hätte. Ein wichtiger Aspekt, denn Diversifikation sorgt für mehr Anlagesicherheit - und bringt das Portfolio auf Gewinnkurs.

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