1. Magazin
  2. Gesundheit

Beste Tipps bei Schlafstörungen

Leistungsfähigkeit und Konzentration sinken : Beste Tipps bei Schlafstörungen

Licht ausmachen, sofort einschlafen, pünktlich um sechs erholt aufwachen - davon können viele Menschen nur träumen. Die Realität sieht nämlich oft anders aus. Manche wälzen sich stundenlang im Bett, bevor sie überhaupt einschlafen können. Andere wachen in den frühen Morgenstunden wieder auf und schlafen gerade rechtzeitig wieder ein, damit sie der Wecker unsanft wieder wach klingelt.

Kommt so etwas nur gelegentlich vor, ist es nicht weiter schlimm. Wenn aber eine Nacht nach der anderen so verläuft, kann das zu einer echten Belastung werden. Leistungsfähigkeit und Konzentration sinken ebenso ab wie das Wohlbefinden und auch für die Gesundheit ist langfristiger Schlafmangel nicht gerade hilfreich. In einer solchen Situation ist guter Rat teuer, denn den einen Zaubertrick für perfekten Schlaf gibt es leider nicht. Eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen kann aber durchaus helfen, den Schlummer erholsamer zu machen.

Heiße Milch und Honig

Das bekannteste Hausmittel zum einschlafen ist wohl ein Glas heißer Milch mit Honig. Wie genau es funktioniert, weiß aber eigentlich niemand so genau. Ist es das Tryptophan, das zur Bildung des Schlafhormons Melatonin gebraucht wird oder die kleine Stärkung der Energievorräte für die Nacht? Oder hilft einfach das Ritual, sich mental auf den Schlaf vorzubereiten? Alternativ werden oft auch Tees zum Einschlafen empfohlen. Eine schlaffördernde Wirkung wird beispielsweise Baldrian, Wacholderbeeren oder CBD-Hanf nachgesagt. Letzterer ist in Deutschland allerdings etwas teuer für den täglichen Gebrauch . Denn während es in vielen EU-Ländern erlaubt ist, Hanfsamen aus dem Internet zur Aufzucht zu verwenden, ist der Gesetzgeber hierzulande strenger. Tees mit Hanf sind zwar im Handel erhältlich, kosten aber gerne in bisschen mehr. Auch eine Mischung von verschiedenen Teesorten kann helfen. Melissenblätter, Johanniskraut oder Lavendelblüten können mit anderen Zutaten zu einem hervorragenden Gute-Nacht-Trunk vermischt werden.

Handy weg!

Vielleicht ist es ja auch gar nicht nötig, für be sseren Schlaf etwas zu tun. Möglicherweise gilt es vielmehr, etwas wegzulassen, nämlich das Smartphone. Der allgegenwärtige Begleiter des modernen Menschen strahlt nämlich nicht nur Funkwellen, sondern auch jede menge Blaues Licht aus. Das ist für den menschlichen Körper eigentlich das Signal, dass es Morgen ist und daher Zeit, aufzustehen. Wer seine innere Uhr nicht allzu sehr verwirren will, sollte das Handy also ein oder zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr anfassen. Dasselbe gilt auch für den PC und den Fernseher. Wer die Finger gar nicht vom Smartphone lassen kann, der kann über eine App wie f.lux nachdenken oder bei neueren iPhones den vorinstallierten Blaulichtfilter aktivieren.

Druck wegnehmen

Die Angst vor einer schlaflosen Nacht ist nicht gerade hilfreich beim einschlafen. Deshalb ist es wichtig, keine unrealistische Erwartungshaltung aufzubauen. Es ist ganz normal zwischendurch in der Nacht einmal aufzuwachen. Wer nicht sofort wieder einschlafen kann, sollte nicht versuchen, es zu erzwingen. Oftmals hilft es, ein bisschen aufzustehen, vielleicht ein paar Seiten zu lesen oder einen kleinen Snack für den Blutzuckerspiegel zu nehmen. Der Blick auf den Wecker kann hingegen eher kontraproduktiv sein. Um das Thema Schlaf entspannt anzugehen, ist es in jedem Fall besser, langfristig Ziele zu setzen. Wer partout von einem Tag auf den anderen perfekt schlafen möchte, wird damit jedenfalls wohl kaum Erfolg haben.