Fit in den Frühling 2019 starten

Tipp : Fit in den Frühling 2019 starten

Temperaturen im zweistelligen Bereich, längere Tage, Frühlingserwachen: Es wird Zeit, aus dem Winterschlaf zu erwachen. Bis zur Marathon-Saison ist es nicht mehr weit. Der Körper braucht erfahrungsgemäß eine Weile, um in Form zu kommen - Anfang März ist daher der ideale Zeitpunkt, um in Bewegung zu kommen.

Frühlingserwachen? Fühlt sich eher nach verlängerter Winterruhe an ...

Der Mensch ist zwar auch nur ein großes Säugetier, aber er hält keinen Frühlingsschlaf. Nach dem Winter sind Müdigkeit, Schlappheit und mangelnde Motivation völlig normal. Denn die Speicher sind leer, der Körper braucht neuen Antrieb. Bewegung an der frischen hilft, und wer viel frisches Obst und Gemüse isst, kommt schnell wieder in Schwung. Der NABU empfiehlt außerdem Wildkräuter auf dem Speiseplan sowie Saunagänge gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Woher diese Antriebslosigkeit genau kommt, weiß man indes noch nicht genau. Wissenschaftler bringen die mangelnde Leistungsbereitschaft im Frühjahr mit der jahreszeitlichen Umstellung, wechselhaftem Wetter und einer im Winter eher ungünstigen Ernährung in Zusammenhang. Vermutlich spielen Faktoren wie die Lichtverhältnisse und die Raumtemperatur auch eine Rolle. Der Serotoninhaushalt wird allerdings angeregt, wenn viel Bewegung, Sauerstoff und Sonnenlicht im Spiel sind. zwei bis vier Wochen dauert es, um die Reste des "Winterschlafs" komplett abzuschütteln.

Ohne Bewegung wird es nichts

Fit in den Frühling starten wollen ist das eine - das Konzept wirklich mit guter Laune umzusetzen ist dann schon ein ganz anderes Kaliber. Denn über den Winter werden die meisten Menschen faul. Bitte nicht als Beschimpfung verstehen, hier werden nur Tatsachen genannt. Schweres Essen (Kohl ist nunmal ein Wintergemüse und verlangt nach Braten statt nach Obst als Beilage), wenig Kontakt mit der Natur (liegt ja alles unter winterlichen Temperaturen begraben) und die eigene Wohnung als kuscheliger Rückzugsort (Stichwort Fernsehsessel und Kamelhaardecke) spielen zusammen eine starke Rolle. Dass dann die Fettreserven auch noch aufgefüllt werden, trägt nicht unbedingt zu mehr Bewegungsfreude im Frühjahr bei. Trotzdem: Den Winterspeck wird man nicht auf dem Sofa los. Dafür muss schon etwas mehr passieren. Dass Sport auch Spaß machen kann und wirklich hilft, hat das ZDF 2018 in einer immer noch online einsehbaren Dokumentation mit vier Kandidaten bewiesen. Begleitet von Sportmedizinern versuchen die ganz unterschiedlichen Menschen, in nur acht Wochen fit zu werden.

Dass es für komplett unsportliche Menschen gar nicht so einfach ist, im Frühjahr in ein paar Wochen Gewicht abzubauen, fit und beweglich zu werden und dabei auch noch Spaß zu haben, ist klar. Leichter wird es, wenn zu Hause schon ein wenig trainiert werden kann. Winter heißt ja nicht, dass man in Schockstarre verfallen muss - Menschen sind Säugetiere, keine Reptilien. Was hilft? Fitnessgeräte für zu Hause, die da stehen, wo sich normalerweise Sofa oder Fernsehsessel befinden, sind eine tolle Idee. Laufband, Ergometer in Form eines Standfahrrads oder ein Rudergerät sorgen dafür, dass man auch wetterunabhängig und in der kalten, dunklen Jahreszeit in Bewegung bleiben kann. Da Training an stationären Geräten nicht unbedingt mit großer Abwechslung und geistiger Anregung verbunden sind, ist die Verortung da, wo normalerweise das Sofa steht, ganz geschickt. Was spricht jetzt noch ein Wochenende Binge-Watching?

Optimal auf die Wettkampfsaison vorbereitet

Natürlich ist nicht jeder der geborene Marathonläufer. Aber ein wenig Fitness im Frühling kommt auch im Alltag gut an: Der Körper erhält mehr Spannkraft, die Motivation und die Laune steigen. Wer sich gut und fit fühlt, strahlt das erwiesenermaßen auch aus.

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