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Wissenswert
Fußprobleme? Das könnte die Ursache sein

FOTO: Martin Abegglen / Flickr
Fußfehlstellungen kommen gar nicht so selten vor und sie treten in vielen Variationen auf. Oft können sie ohne Operation korrigiert werden, Einlagen und Kissen lindern die Beschwerden. Die Ursache kann Veranlagung sein, in vielen Fällen führen aber zu hohe oder zu enge Schuhe zur Fehlstellung. Ein Arzt kann die richtige Diagnose stellen und empfiehlt eine geeignete Therapie.

Die bekannteste Zehenfehlstellung ist der Hallux valgus. Wenn diese Fehlstellung aufgrund von zu engen oder zu hohen Schuhen auftritt, kann orthopädisch geeignetes Schuhwerk Abhilfe schaffen. Bei Avena finden betroffene Frauen spezielle Schuhe, die sowohl komfortabel als auch modisch sind. Auch für die Herren gibt es entsprechende Schuhe im Sortiment. Darüber hinaus hilft Fußgymnastik. Auch Einlagen oder Bandagen können zum Einsatz kommen. Kann der Arzt die Beschwerden nicht auf diesem Weg beheben, wird gegebenenfalls eine Operation durchgeführt.

Eine weitere häufig auftretende Fußbeschwerde ist der Fersensporn. Dabei handelt es sich um einen knöchernen Auswuchs unter dem Fersenbein, der wie ein Dorn in den Fuß sticht. Um die Schmerzen zu lindern, kann man sich Fersenkissen in die Schuhe legen. Auch eine Physiotherapie kann helfen. Zudem wird manchmal eine Stoßwellentherapie angewendet, wie sie auch zur Therapie von Nierensteinen benutzt wird.

Bei der Fehstellung "Spreizfuß" senkt sich das Quergewölbe des Fußes ab, sodass sich der Vorderfuß verbreitert. Die Zehen stehen weit auseinander. Ein orthopädisches Kissen im Schuh, die sogenannte Pelotte, kann Abhilfe schaffen. Als "Senkfuß" wird die Fehlstellung bezeichnet, bei der das Längsgewölbe des Fußes abgeflacht ist. Der Fuß kann dadurch nach innen knicken. Menschen mit Senkfuß sind ebenfalls gut damit beraten, Schuhe zu tragen, die vorne nicht zu eng sind.

Die Krallenzehe ist ein Phänomen, das oft gemeinsam mit einem Spreizfuß oder Hallux valgus entsteht. Charakteristisch dafür ist, dass die Zehen stark überbeugt sind. Die Zehenkuppen sind angehoben und können den Boden oft nicht mehr erreichen. Im Frühstadium sind sie häufig noch ohne Operation korrigierbar. Ist die Krallenzehe bereits im fortgeschrittenen Stadium, ist eine Operation die beste Therapieform. Darüber, welche Maßnahmen im jeweiligen Fall die richtigen sind, informiert auch hier der Arzt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl des Schuhwerks in vielen Fällen einen Einfluss darauf hat, ob man eine Fehlstellung entwickelt oder nicht. Zu enge oder zu hohe Schuhe sind dabei die häufigsten Ursachen, beispielsweise für einen Hallux valgus. Durch Veranlagung kann das Risiko für eine Zehenfehlstellung steigen - so können auch Personen, die nie oder selten hohe Schuhe tragen, eine solche bekommen. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, viel barfuß zu laufen, bequeme Schuhe zu tragen und diese regelmäßig abzuwechseln.