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Schlechtes Wetter und Januar-Blues: Das hilft!

Gesunde Ernährung, Bewegung und Wellness : Schlechtes Wetter und Januar-Blues: Das hilft!

Sehnt man sich den Dezember und die Weihnachtszeit noch herbei, steht der letzte Monat des Jahres doch für Gemütlich- und Besinnlichkeit, so trifft es uns im Januar dann doppelt so hart: Der Winter zieht sich, die Sonne zeigt sich nur selten. Der Winter-Blues und schlechtes Wetter fesseln uns an unser Sofa, draußen nichts als grau.

Klingt deprimierend? Zugegeben, der Januar kann schlechte Laune machen. Muss er aber nicht. Hier haben wir ein paar Aktivitäten zusammengetragen, die auch an ungemütlichen Tagen Freude bereiten. Mit unseren Tipps ist der Januar ein Klacks.

Ab in die Sonne - eine kurze Winterflucht

Die wohl einfachste Möglichkeit, auch im Winter Sonne zu tanken: ein Kurztrip in die Woche. Die Kanaren beispielsweise eignen sich bestens für einen Besuch im Januar, sind dort doch zumeist Temperaturen über 20 Grad zu erwarten.

Wer lieber auf das Fliegen verzichten möchte, der kann auch mit der Bahn oder dem Auto verreisen. Ab in den Süden oder die Berge. Wer Skifahren mag, der kommt zu dieser Jahreszeit ebenfalls auf seine Kosten. Weiße Berge und warme Sonnenstrahlen auf der Haut sind ein Garant für gute Laune, und Bewegung tut ebenfalls gut.

Gesunde Ernährung und Bewegung

Gern möchte man im Winter auf fettige Speisen und Süßigkeiten zurückgreifen, steht das ungesunde Essen doch für Gemütlichkeit bei schlechtem und kaltem Wetter. Dem Wohlbefindet schadet diese Ernährung aber eher, weshalb wir empfehlen: Auch, oder gerade, in der dunklen Jahreszeit sollten Sie auf eine gesunde Ernährung und reichlich Vitamine und Mineralstoffe achten. Das hilft strapazierter Winterhaut und verspricht einen energiegeladeneren Alltag. Auch der Sport sollte nicht zu kurz kommen, denn der macht gute Laune und kurbelt den Stoffwechsel an.Viele Menschen schwören im Winter außerdem auf Nahrungsergänzungsmittel: Empfehlenswert sind etwa Vitamin D und Eisen. Unter einem Vitamin-D-Mangel leisten die meisten Menschen im Winter, einige sogar im Sommer. Eisenmangel ist ebenfalls weit verbreitet und führt unter anderem zu rissiger Haut und übersteigerter Müdigkeit. Entsprechende Präparate können hier Abhilfe schaffen.

Lernen Sie etwas Neues

Keine Motivation im Winter? Das muss nicht sein! Mit ein wenig Recherche finden Sie sicher eine neue Tätigkeit, die für Sie interessant sein könnte. Ob Sie dabei geistig oder körperlich aktiv werden, entscheiden Sie. Wie wäre es etwa mit einem Töpferkurs? Oder Sie lernen, wie Sie eigene Kerzen herstellen? Alternativ könnten Sie sich auch für eine Fortbildung entscheiden oder einfach ein spannendes Buch kaufen, das Ihr Wissen in einem bestimmten Bereich erweitert. Das Gehirn liebt neue Dinge, Sie werden garantiert ein Stimmungshoch erleben.

Die Wohnung entrümpeln

Manchmal macht es auch einfach am meisten Spaß, ein paar Tage gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Umso schöner ist es, wenn wir uns in unseren vier Wänden richtig heimisch fühlen. Wieso also nicht den Frühjahrsputz vorziehen, alte Kleidung aussortieren, Ungebrauchtes verkaufen und die Wohnung richtig auf Vordermann bringen? Das sorgt nicht nur für mehr Gemütlichkeit, sondern ist auch eine willkommene Abwechslung - ohne, dass Sie das Haus verlassen müssen. Vielleicht laden Sie im Anschluss an Ihre Putzaktion ein paar Freunde ein, um den gemütlichen Murmeltiermodus noch ein wenig länger aufrecht zu erhalten…

Zeit für mehr Wellness

Der Winter ist die perfekte Jahreszeit für Wellness. Ob ein kurzer Besuch in der Sauna oder direkt ein ganzes Wochenende in einer Entspannungsoase, die Möglichkeiten sind grenzenlos. Im Januar finden Sie viele Aktionen online, bei denen Sie ordentlich sparen können. Sowohl auf lokale Angebote als auch Angebote von besonderen Hotels in Feriengebieten können Sie zurückgreifen. Wellness macht sowohl alleine als auch in Gesellschaft Spaß, gönnen Sie Ihrem Körper also gern Erholung der besonderen Art.

Positive Gewohnheiten entwickeln

Ob Sie mit dem regnerischen Wetter klarkommen müssen, durch den Schnee stapfen oder auf die ewiggraue Wolkendecke blicken: Positive Gedanken zu entwickeln und neue Gewohnheiten zu etablieren hilft dabei, auch die dunkelsten Tage zu überstehen.

Jeden Tag gute Laune zu haben, ist utopisch, manchmal müssen negative Gefühle auch zugelassen werden. Wichtig ist aber, sich immer wieder aufzuraffen und Körper und Geist auch bei mangelndem Tageslicht zu fordern. Manchmal ist die dunkle Jahreszeit auch die perfekte Ausrede, um sich nicht mit anderen Problemen auseinandersetzen zu müssen. Kleinigkeiten im Alltag verändern kann aber schon ausreichen, um ein positiveres Mindset zu entwickeln.

Wie wäre es beispielsweise, den Freundinnen doch wieder öfter zu schreiben oder Kumpels anzurufen, um ein Treffen auszumachen? Oder nicht mehr in der Mittagspause vor dem Laptop essen, sondern mit den Kollegen nach draußen gehen? Endlich gesünder kochen, einen Sportkurs beginnen, ein neues Studium anfangen - es gibt so viele Dinge, die wir uns eigentlich wünschen, uns aber dennoch immer wieder dafür drücken.

Auch im Winter, wenn die Motivation manchmal gegen null geht, sollten wir unseren Fokus nicht aus den Augen verlieren. Der Vorteil der kalten Jahreszeit: Besonders viel Ablenkung gibt es sowieso nicht. Wieso also nicht endlich Gewohnheiten und Projekte angehen, die insgeheim schon lange auf unserer Agenda stehen? Wir müssen dabei nicht jeden Tag über uns hinauswachsen, doch kleine Veränderungen und neue Erlebnisse hier und da sind das perfekte Mittel gegen den Januar-Blues.