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8 Mega Tipps für gesunde Haare

Hilfreich : 8 Mega Tipps für gesunde Haare

Mit diesen Tricks sind wunderschöne Haare garantiert Jedes einzelne Haar wächst zwar nur rund 0,3 Millimeter pro Tag - in der gesamten Fülle kommt so aber eine stattliche Mähne zusammen. Damit Volumen und Spannkraft bleiben, ist die richtige Pflege wichtig. Denn falsche oder zu aggressive Produkte können der Frisur nicht nur optisch schaden, sondern langfristig sogar die Aktivität der Haarwurzeln beeinträchtigen. Was Sie über die richtige Pflege wissen müssen und welche Komponenten sinnvoll sind, erfahren Sie hier.

Das A und O für grandiose Haare: das passende Shampoo

Die Auswahl des richtigen - also für den persönlichen Haartyp passenden - Shampoos, gilt als Garant für eine gesunde Mähne. Wer zu trockenem, sprödem oder insgesamt langsam wachsendem Haar neigt, sollte zu einem sanften Haarwaschmittel mit mildem pH-Wert greifen.

Schnell fettendes oder strähnig werdendes Haar hingegen darf eher mit hautberuhigenden Essenzen gereinigt werden. Solche Substanzen entstressen die Talgdrüsen, womit weniger Haarfett produziert wird. Wichtig ist es, sich nicht von Trends beeinflussen zu lassen, sondern auf eine ehrliche Beratung zu vertrauen.

Vorsicht bei der Haarwäsche: kurz und knackig statt langen Einwirkzeiten

Eigentlich sollte bei der Haarwäsche nicht allzu viel schief gehen können. Im hektischen Alltag allerdings schleichen sich dann doch Pflegefehler ein.

Zunächst einmal sollten die Haare mit reichlich lauwarmem Wasser ausgiebig gespült werden; dabei die Kopfhautmassage nicht vergessen! Erst dann mit einem Klecks Shampoo die Kopfhaut reinigen. Ein Aufschäumen der Längen ist meist nicht nötig. Anschließend alles zügig ausspülen. Wichtig: Zweimaliges Waschen oder eine zu lange Einwirkzeit eher vermeiden.

Nur wenn’s wirklich sein muss: Conditioner

Eine Haarkur ist rasch gemacht und hinterlässt ein seidiges Gefühl. Leider harmonieren allzu oft die enthaltenen Pflegewirkstoffe nicht mit der Keratinstruktur und es lagert sich langfristig ein regelrechter Film rund um jedes Haar ab. Besser ist es, zu hochwertigen und federleichten Texturen zu greifen, die das Haar nachhaltig nähren und nicht zusätzlich beschweren (beispielsweise als Leave-In-Spray).

Für Mutige: Meist bringt ein kalter Wasserschwall am Ende der Dusche einen ähnlichen Effekt - die Keratinschicht zieht sich zusammen, die Haarfollikel werden durch den Kältereiz aktiviert und zurück bleibt ein verführerischer Glanz.


Niemals oben ohne: Hitzeschutzspray beim Einsatz von Föhn, Glätteisen oder Lockenstab

Manche Frauen mogeln beim Styling und hantieren ohne Schutz mit heißen Geräten am Kopfhaar herum. Da die meisten Haare den Angriff die erste Zeit klaglos überstehen, scheint das zunächst nicht so schlimm zu sein. Die Folgen zeigen sich Monate später: Glanzlose Strähnen, kaputte Spitzen und in der Länge geschädigte Partien.

Deshalb gilt: Sobald Wärme im Spiel ist, muss die Keratinschicht abgeschirmt werden. Leicht gelingt dies mit Sprays oder Seren, die exakt nur in jene Haarsträhnen gegeben werden, die mit Föhn, Eisen oder Stab gestylt werden. Sie fetten und beschweren nicht und schützen von der Wurzel bis zur Spitze zuverlässig.

Erste-Hilfe bei gespaltenen Enden: Spitzenfluid

Hand aufs Herz: Spliss und borstige Partien sehen einfach nicht ansprechend aus. Weil kaputte Spitzen immer ein Zeichen dafür sind, dass dem Haar in der Vergangenheit einiges zugemutet wurde, trennen sich viele oft frustriert von den ausgelaugten Zentimetern.

Sinnvoller ist es, es erst gar nicht dahin kommen zu lassen. Deshalb sollten die Haarenden konsequent mit einem nährenden Spitzenfluid behandelt werden - und zwar nach jeder Wäsche. Die Seren oder Öle schmeicheln den verhornten Cuticula-Zellen und halten die dachziegelartige Hornschicht geschmeidig. Es sind nur wenige Tropfen täglich, die aber langfristig über gesund aussehendes Haar entscheiden können.

Haarpflege von innen: volle Mähne mit Frisch-Kost

Das Fast Food, Zigaretten und Alkohol den Teint zerstören, hat sich herumgesprochen. Dass aber ebenso das Haarwachstum von der Ernährung abhängt, ist genauso richtig.

Wichtig ist es, dem Körper möglichst hochwertige und unverarbeitete Lebensmittel zukommen zu lassen. Das gelingt leicht, wenn man auf frisches Obst und Gemüse voller Vitamine und Mineralstoffe vertraut. Ein gesunder Lebensstil zeigt sich nicht nur im Hautbild, sondern ebenso zeugen Volumen, Glanz und Schwung der Frisur vom achtsamen Umgang mit sich selbst.

Sanftes Trocknen: Vorsicht vor den Feuchtigkeitsräubern

Weil trockenes Haar im gesunden Zustand rund zehn Prozent Restfeuchte enthält, sollte die Mähne nach dem Waschen nicht zu intensiv durchgepustet werden.

Nützlicher ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen und sie dabei nicht weiter zu strapazieren. Das beherzte Rubbeln mit dem Handtuch, das Kämmen im feuchten Zustand und das stundenlange Trocknen unter einem Handtuch-Turban sollten ebenso unterlassen werden.

Auf Hausmittel vertrauen

Manchmal ist ein Treatment mit altbewährten Hausmitteln empfehlenswert. So fördert erwärmtes Olivenöl die Spannkraft langer Haare und eine Maske aus Avocado und Mandelöl steigert den Glanz. Auch eine Spülung mit Ei und Bier soll Wunder wirken können - hinterlässt jeweils aber ein sonderbares Aroma.

Wer gesundes Haar fördern möchte, sollte es mit der Pflege insgesamt nicht übertreiben. Schön ist ein Mix aus erstklassigen Haarpflegeprodukten, die maßvoll und ausgeklügelt eingesetzt werden. Wenn dann ab und an dem Haar eine Maske mit Quark und Ähnlichem gegönnt wird, ist die Löwenmähne garantiert.