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Fit fürs Abenteuer: Die neuesten Trends der Outdoor-Mode

Fit fürs Abenteuer: : Die neuesten Trends der Outdoor-Mode

Früher trugen sie nur Extremsportler und Bergsteiger, heute sieht man damit auch Geschäftsleute auf dem Weg zur Arbeit. Outdoorbekleidung ist längst von Abenteurer- zur Alltagsmode geworden. An diesen Trends kommen stilbewusste Pragmatiker diese Saison nicht vorbei.

Hauptsache atmungsaktiv

Moderne Funktionskleidung atmet. Breathability nennen Experten die Eigenschaft, die Outdoorkleidung luftdurchlässige macht. Dafür nutzen die Hersteller besondere Materialmischungen, etwa Kunstfaser mit Daunen oder Softshell mit wasserdichtem Stoff. Die Kleidungsstücke sind im Ergebnis atmungsaktiv und ausgesprochen hautfreundlich.

Damit die hochwertigen Textilmischungen ihre Funktionen möglichst lange behalten, empfehlen Outdoor-Ausrüster Waschmittel, die eigens für atmungsaktive Sport- und Funktionsmode gedacht sind. Diese befreien die Kleidungsstücke nicht nur von unangenehmen Gerüchen, sondern schonen auch die luftdurchlässige Faser bzw. Membran.

Funktionalität trifft auf Nachhaltigkeit

Outdoor-Mode ist für die Natur gemacht. Umso behutsamer sollte bei ihrer Herstellung mit der Natur umgegangen werden. Immer mehr Labels setzen auf nachhaltige Funktionsmode. Von der Auswahl der Materialien für die Kleidung über ressourcenschonende Produktionsprozesse bis hin zum Recycling - an allen Stationen im Lebenszyklus eines Kleidungsstücks ist Umweltbewusstsein gefragt.

Auf reges Interesse stößt bei den Käufern das Thema Rückverfolgbarkeit. Die Kunden wollen wissen, wo ihre Kleidung herkommt. Ein Beispiel: Ein Kunde kauft ein Longsleeve aus Merinowolle. Im Idealfall legt der Hersteller den gesamten Produktionsprozess offen. Dank dieser Transparenz kann der Käufer mühelos nachvollziehen, von welcher Farm die Merinowolle stammt und wo das Shirt gefertigt wurde. Wichtig in diesem Zusammenhang sind anerkannte Qualitätssiegel- und Zertifizierungen, denn sie erhöhen die Glaubwürdigkeit des Engagements.

Leichtgewichte - weniger ist mehr

Outdoor-Mode wird immer leichter. Die Hersteller setzen verstärkt auf ultradünne Garne. Und je dünner die Fäden sind, desto leichter sitzt die Kleidung am Körper. Outdoor-Kleidung büßt dadurch aber nichts von ihrer Atmungsaktivität und Wasserdichte ein - an dem charakteristischen Aufbau aus Textil und Membran, der die Kleidungsstücke so funktional macht, ändert sich schließlich nichts. Die jüngste Errungenschaft der Produzenten ist ein extrem leichtes, transparentes Gewebe, das zu 100 Prozent aus Nylonfaser besteht. Dennoch ist es erstaunlich fest und belastbar.

Urban Outdoor - zwischen Design und Funktionalität

Bei Urban Outdoor ist der Name Programm: Die Funktionskleidung erobert die Innenstadt. Windbreaker und Multifunk tionshose sind inzwischen auch abseits von Klettersteigen und Wanderwegen immer öfter zu sehen. Ob im Büro, beim Einkaufsbummel oder im Kino - Funktionalität liegt im Trend.

Die Designer stellt dieser Trend auch vor Herausforderungen: Es reicht nämlich nicht mehr, dass Outdoor-Mode sich gut anfühlt, sie muss jetzt auch gut aussehen. Figurbetonte Slim-Fit-Hosen lösen Oversize-Schnitte ab. Knallfarben weichen dezentem Schwarz, Weiß oder Beige. Details wie Zipper und gepolsterte Tunnelkragen runden den modisch-funktionalen Look ab.

Outdoor-Mode für spezielle Anforderungen

Mit einer immer stärkeren Spezialisierung buhlen die Outdoor-Marken um Kunden. Sogar eine spezielle Wandersocke ist inzwischen auf dem Markt. Der Wunderstrumpf soll verhindern, dass sich beim Wandern, Joggen oder Bergsteigen Blasen bilden.

Bestens gerüstet für Schnee und Eis sind Outdoor-Fans mit einem Spezialwinterschuh. Sobald Rutschgefahr besteht, schlägt die intelligente Sohle Alarm. Möglich macht dies eine thermische Reaktion. Ein weiteres Must-have - zumindest für Frostbeulen - sind beheizbare Sporthandschuhe. Laut Hersteller halten die smarten Textilien sogar Extrembedingungen wie einer Wandertour durchs Gebirge stand.