Golfen ist hip und gehört in der gehobenen Gesellschaft einfach zum guten Ton

Günstig Golfen: Geht das überhaupt? : Golfen ist hip und gehört in der gehobenen Gesellschaft einfach zum guten Ton

Der Manager, der Musikproduzent, Ärzte und Architekten, der Bänker und der Pilot haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Und doch verbindet die meisten Menschen in gut bezahlten Positionen ein gemeinsames Hobby: das Golfen.

In den meisten Golfklubs ist die Klientel recht elitär, man bleibt unter sich und zahlt dafür gerne den hohen Preis einer Mitgliedschaft von mehreren Hundert Euro im Monat.

Günstig Golfen: Geht das überhaupt?

Doch auch bei Menschen aus der Mittelschicht erfreut sich der Golfsport an einer stetig wachsenden Beliebtheit. Wie können sich aber Personen mit einem Durchschnittseinkommen die elitären Preise luxuriöser Golfklubs leisten? Der Geheimtipp der Billig-Golfer heißt Fernmitgliedschaft. Eine günstige Golf Fernmitgliedschaft kostet meist nicht einmal 50 Euro Gebühr im Monat, gegen einen geringen Aufpreis kann selbst die Partnerin mitspielen. Wie kann das sein? Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie auch Sie in die Vorzüge einer Fernmitgliedschaft im Golfklub gelangen können und erhalten Sie Einblicke in die günstige Welt des Golfs.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Golf Gastmitgliedschaft und der Fernmitgliedschaft?

Beide Arten einer preisgünstigen Mitgliedschaft im Golfklub sagen dasselbe aus. Eine der Hauptvoraussetzungen für eine Fernmitgliedschaft ist, dass das Mitglied weit von der Golfanlage entfernt wohnt. Für den Betreiber ist klar, dass die Nutzung dieser preisreduzierten Art Golf zu spielen, nur minimal ausfallen wird. Wer wirklich jedes Wochenende Golf spielen möchte, sucht sich eher einen Klub in der Nähe und bucht sich dort zu den regulären Konditionen ein. Wohnen die Golfspieler 300 Kilometer oder mehr vom Golfplatz entfernt und interessieren sie sich für eine Vergünstigung beim Golf spielen, werden die Hobbygolfer kaum regelmäßig die finanziellen Belastungen einer derart langen Fahrt auf sich nehmen. So ist es den Inhabern von Golfklubs möglich, die günstigen Preise derartig zu kalkulieren.

Die Betreiber der Golfplätze verschaffen sich durch Gastmitgliedschaften ein lukratives Nebeneinkommen bei minimaler Auslastung der Anlagen. Aufpassen sollten Billig-Golfer aus dem Ausland. Es passiert auf heimischen Golfplätzen immer häufiger, dass von ausländischen Golfern zusätzliche Gebühren für die Nutzung der Anlagen verlangt werden oder ihnen das Spiel komplett verweigert wird. Ärgerlich, wer sich extra auf die lange Reise von weit her macht und dann ohne Golf zu spielen nach Hause zurückkehren muss.

Golfen ohne Greenfee

Möchten Sie als reguläres Mitglied eines Golfklubs gerne in einer anderen Stadt auf einer Golfanlage spielen, müssen Sie in der Regel eine Rasengebühr bezahlen. Der Begriff Greenfee ist dem Englischen entnommen und bezeichnet eine Platzgebühr, die Betreiber von Golfanlagen von Nicht-Mitgliedern kassieren. Die Preise für eine Mitgliedschaft im Golfklub können verschiedene Arten der Green-Fee bereits enthalten.

Eine Vollmitgliedschaft im Golfklub enthält in der Regel alle anfallenden Gebühren, es darf also ohne weitere Gebühren beliebig oft auf der Anlage Golf gespielt werden. Bei vergünstigten Mitgliedschaften können ganz unterschiedliche Regelungen in Bezug auf die Greenfee gelten. So ist es üblich, dass das Zahlen einer Green-Fee zum Beispiel zeitlich geregelt ist. Zu Zeiten, an denen der Golfplatz schlecht besucht ist, ist dann meist keine zusätzliche Gebühr zu entrichten.

Weiterhin ist es möglich, günstig Golf zu spielen in einer vorher festgelegten Anzahl von Runden. Oder es wird eine vergünstigte Mitgliedschaft im Golfklub angeboten, die eine preisgünstigere Greenfee enthält. Welche Regelung zur Rasengebühr von dem jeweiligen Golfplatzbetreiber angeboten wird, ist nicht vorgeschrieben und kann individuell vor Ort festgelegt werden. Die Vereinbarungen sind dann jedoch für alle Seiten für die Dauer der Golf-Mitgliedschaft bindend.

Greenfee auf privaten Golfplätzen?

Nicht alle Golfklubs bieten es Nicht-Mitgliedern an, gegen eine Rasengebühr auf den privaten Anlagen Golf zu spielen. Dies ist nach der gültigen Rechtslage legal, der Betreiber eines Golfplatzes darf in Deutschland jederzeit von seinem Hausrecht Gebrauch machen und ist nicht verpflichtet, ein für alle offenes Angebot bereitzustellen.

Auf privaten Golfplätzen spielt die High Society unter sich, der Politiker golft mit dem Inhaber der nächstgelegenen Schönheitsklinik, der Fernsehmoderator locht ein mit dem Chartstar und die feine Gesellschaft bleibt bei allen Freizeitaktivitäten nun einmal am liebsten unter sich. Je nach Berufsfeld treffen sich diverse Branchen auch auf ganz speziellen Golfplätzen: So golfen Ärzte unter sich oder die Stars und Sternchen aus der Daily Soap und dem Samstag-Abend-Programm tummeln sich geschlossen auf dem edlen Grün.

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