Schnell wachsender Markt für Milchprodukte

Von einem schnell wachsenden Markt für Milchprodukte in China berichtet Wolfgang Rommel von Arla-Foods in Pronsfeld bei Prüm. "Wir haben 2012 rund 100 Millionen Euro Umsatz in China gemacht.

 Wolfgang Rommel, Leiter Kommunikation bei Arla-Foods in Pronsfeld. Foto: Arla-Foods

Wolfgang Rommel, Leiter Kommunikation bei Arla-Foods in Pronsfeld. Foto: Arla-Foods

Bis 2016 wollen wir diesen verfünffachen." Ein Auslöser für das rasante Wachstum: der Melamin-Skandal 2008, als chinesische Milchprodukte mit einer giftigen Chemikalie verunreinigt waren und viele Kinder erkrankt oder gestorben sind. "Die chinesische Milch hat damals das Vertrauen der Konsumenten verloren. Milch aus Europa und Deutschland ist sicherer", erklärt Rommel.
Mit 1,3 Milliarden Verbrauchern sei China der am schnellsten wachsende Markt für Milchprodukte, sagt er. Um sich im Reich der Mitte zu etablieren, arbeitet Arla mit der größten Molkereigesellschaft in China, Mengniu Dairy, zusammen.
Der Konzern nutzt so das Vertriebsnetz des chinesischen Partners. Dieser wiederum profitiert vom Technologietransfer und dem Know-how des europäischen Unternehmens. "Die Chinesen wissen, dass wir in Deutschland sehr hohe Standards haben. Deshalb ist Made in Germany ein Qualitätssiegel", sagt Rommel. cst