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Call of Duty für Wii: Mitmischen im Kalten Krieg

Call of Duty für Wii: Mitmischen im Kalten Krieg

Beim vierten Call-of-Duty-Spiel für die Wii schlüpft ihr in die Rolle des Soldaten Alex Mason, der sich unter Folter in einem Verhörraum an seine verdeckten Einsätze erinnern soll. Seine Erinnerungsfetzen bilden die jeweiligen Levels für die Missionen, die nahezu alle in den 60er Jahren während des Kalten Kriegs spielen.

So stürmt der Spieler beispielsweise Fidel Castros Villa oder flieht aus einem Gefangenenlager der Sowjets. Für Zartbesaitete ist der Shooter allerdings nicht zu empfehlen, denn die Missionen und Railpassagen packen den Spieler in Helicopter, Laster oder auf Motorräder.

Die Waffen schweigen während der Missionen hinter den feindlichen Linien nur selten. Für Krach und Explosionen ist stets gesorgt.

Die Inszenierung von Black Ops für die Wii ist rundum gelungen. Die Geschichte ist packend erzählt und punktet mit viel Abwechslung und rauer Action. Filmsequenzen und Shooter-Abschnitte sind harmonisch verknüpft und verleihen dem Ballerfeuerwerk den Eindruck eines interaktiven Films. Das Kampagnenpaket hat es nahezu komplett auf die Wii-Version geschafft. Abstriche gibt es nur beim Multi-Player-Modus, aber auch der ist gut umgesetzt worden.

Technisch ist die Wii den Action-Spielkonsolen Playstation 3 und Xbox 360 keinesfalls ebenbürtig. Um so mehr überrascht die gelungene Umsetzung des Call-of-Duty-Shooters Black Ops für Nintendos Flaggschiff. Die Entwickler haben sich Mühe gegeben, alles aus der Wii-Engine herauszuholen. Auch wenn es hie und da mal ruckelt, wenn die Schwadronen von Gegnern zu groß werden. Die vielen Details, der knackige Sound und die liebevolle Umsetzung der deutschen Sprachsequenzen reißen kleinere Mängel raus. David Zapp

Call of Duty: Black Ops, Activision, circa 50 Euro, geeignet ab 18 Jahren.

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