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Tipps und Tricks: Das Smartphone im Urlaub vor Zugriff schützen

Tipps und Tricks : Das Smartphone im Urlaub vor Zugriff schützen

Im Urlaub das Smartphone zu verlieren, löst Panik aus. Kein Wunder: Auf dem Gerät befinden sich oft private und sensible Daten. Mit diesen Tricks lässt sich der Schutz erhöhen.

Wenn das Smartphone abhandenkommt, kann das gefährlich sein: Private Bilder, Kontakte und Zugangsdaten zum Online-Banking oder zu Shopping-Portalen können in falsche Hände gelangen. Auf Urlaubsreisen besteht erhöhte Gefahr, dass das Gerät geklaut wird. Doch mit ein paar Tricks lässt sich das Handy schützen.

- Der Verband der Internetwirtschaft (eco) in Köln rät dazu, eine Displaysperre einzurichten. Diese funktioniert ähnlich wie die SIM-Sperre beim Anschalten des Smartphones, wenn der Nutzer nach seiner PIN gefragt wird. Statt eines Zahlencodes können auch ein Fingerabdruck-Scan oder Gesichtserkennung zum Einsatz kommen.

- Klingt erst einmal wenig relevant, ist aber wichtig: Immer die Updates fürs Betriebssystem installieren, empfiehlt der Verband. Mit den Aktualisierungen würden meist nicht nur neue Funktionen, sondern auch wichtige Sicherheitsupdates mitgeliefert. Automatische Updates lassen sich im App-Store aktivieren - aber wegen der Datenmenge nur, wenn WLAN zur Verfügung steht.

- Falls das Smartphone verloren geht oder geklaut wird, freut man sich über Backups. Fotos, Videos, Kontakte und andere Daten sollten über einen Cloud-Dienst wie iCloud oder Google Drive online gespeichert werden, rät der eco.

- Sinnvoll kann den Experten zufolge auch das Verschlüsseln des Smartphones sein. So fallen die Daten bei Verlust des Geräts nicht in falsche Hände. Neuere Betriebssysteme verschlüsselten die Nutzerdaten automatisch, um E-Mails, Kontakte, Fotos, Downloads oder Zugangsdaten zu schützen. Ältere Smartphones ließen sich in den Einstellungen manuell verschlüsseln. Tipp des Verbands: Ebenfalls prüfen, ob die Daten auf der SD-Karte im Gerät verschlüsselt sind.

Außerdem wichtig: Apps nur aus offiziellen App-Stores herunterladen, um Schad-Anwendungen zu entgehen. Und in offenen WLANs auf sensible Anwendungen wie mobiles Banking verzichten.

© dpa-infocom, dpa:210727-99-562945/2