Daten- und Verteilerhygiene: für E-Mail-Marketing unerlässlich

Daten- und Verteilerhygiene: für E-Mail-Marketing unerlässlich

Es ist der Lauf der Dinge, dass Datenbanken und Mailverteiler einer natürlichen Fluktuation unterliegen. Neue Adressen kommen hinzu. Andere Adressen verlassen die Mailverteiler. Die Entstehung von Datenabfall ist vorprogrammiert.

Kontrollierte Verteilerlisten erhöhen die Vertrauenswürdigkeit

Auch wenn es kurios erklingen mag. Doch durch diesen Wandel entsteht in Mailverteilern tatsächlich Müll, der die Versandreputation beeinträchtigt. Doch diese Versandreputation ist ein wichtiges Indiz für die Vertrauenswürdigkeit der eigenen Mailadresse . Deshalb ist es wichtig, dem Mailverteiler nicht nur zur Frühlingszeit einem Frühjahrsputz zu unterziehen. Weist der Sender Score zur Messung der Reputation schlechte Werte auf, ist es Zeit für eine Grundreinigung. Hierbei ist es beispielsweise erforderlich, dass unzustellbare Mailadressen aus dem Verteiler beseitigt werden. Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche E-Mail-Marketing-Tools, die diese Aufgabe übernehmen: ein sehr zeitsparender Service.

Niedrige Bounce-Raten anstreben

Wer die Daten- und Verteilerhygiene in Eigenregie betreiben möchte, muss in das E-Mail-Marketing einige Zeit investieren . Beispielsweise ist es wichtig, im Verteiler eine niedrige Bounce-Rate zu erzielen, indem Abonnenten ausschließlich über das Double-Opt-In-Verfahren generiert werden. Durch diese Möglichkeit haben als proaktiv gemeldete Abonnenten nur sehr geringe Chancen, ein Bounce zu werden. Weiteres Hauptaugenmerk gilt den Interaktionen, die Abonnenten mit eigenen Mails haben. Denn je niedriger die Interaktionsraten auf Mailings sind, desto weniger glaubwürdig erscheinen die Initiatoren des E-Mail-Marketings. Deshalb ist es wichtig, die Datenbank stets im Auge zu behalten. Haben Kontakte seit längerer Zeit keinen Kauf getätigt oder die Mails nicht geöffnet, sollten die Kontakte segmentiert werden.

Reaktivierungskampagnen starten

Eine mögliche Option für dieses Problem sind Reaktivierungskampagnen, bei denen inaktive Kontakte mit besonders attraktiven Angeboten angesprochen werden . Diese Kampagnen dienen als Mittel zur Überprüfung, ob die Kontakte wieder zu Interaktionen bewegt werden können. Wer inaktive Adressen reaktiviert oder aussortiert, vermeidet die Einholung sogenannter Spam Traps in den Verteiler. Diese sogenannten Spam Traps sind inaktive Mailadressen, die über Provider umgewandelt und für das Aufspüren von Spam verwendet werden. Regelmäßige Kontrollen der Versandreputation zeigen mögliche Spam Trap-Treffer an. Wer diese Hinweise beherzigt, legt eine gute Grundlage für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

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