Die 12 spektakulärsten Cyberattacken

Guter Schutz ist wichtig : Die 12 spektakulärsten Cyberattacken

Cyberattacken gehören mittlerweile leider zum Repertoire vieler Krimineller. Sie greifen damit Institutionen, Unternehmen oder auch einzelne Personen an. Natürlich gibt es Schutzmechanismen, um den Schaden gering zu halten, doch in unserer vernetzten Welt wird dies zunehmend schwieriger. Die 12 spektakulärsten Cyberattacken seit 2006 lesen Sie hier.

Die zwielichtige Ratte

Operation Shady RAT bezeichnet eine Reihe von Angriffen durch Hacker, die zwischen 2006 und 2011 circa 72 Unternehmen ausspionierten. In diesen fünf Jahren sammelten die Hacker diverse Informationen, bis sie im Jahr 2011 endgültig aufflogen.

Südkoreas Banken liegen lahm

Im Jahr 2013 lagen nicht nur die Banken des Landes, sondern auch Fernsehsender lahm. Dies geschah am 20. März gleichzeitig mit sehr starken Netzwerkstörungen. Die Attacke führte soweit, dass das Verteidigungsministerium den Gefahrenwert für Bedrohungen im Cyberspace anhob.

Millionen geklaute Daten bei Fluggesellschaften

Zwischen März und Mai 2018 wurden bei der Airline Cathay Pacific Daten von 9,4 Millionen Kunden gestohlen. Zwischen August und September desselben Jahres stahlen Hacker knapp 380.000 Kreditkarten- und Bankdaten von British Airways.

Estland liegt lahm

Im Jahr 2007 wurde ganz Estland lahmgelegt. Der Grund waren sogenannte Denial-of-Service Attacken gegen das Land. Banken, Fernsehsender und der ganze politische Betrieb waren betroffen. Im Jahr 2009 wurde der Schuldige gefunden, doch ob die Aussagen über ihn wirklich stimmen, steht nicht fest.

Über 300 Millionen gestohlene Daten

Marriott International ist ein gigantischer Hotelkonzern mit unzähligen Hotels. Im Jahr 2018 wurde entdeckt, dass 327 Millionen Daten von Kunden einzelner Hotels gestohlen wurden. Jede Menge Bezahlinformationen waren darunter.

Climategate vor der UN Klimakonferenz

Im Jahr 2009 kamen unzählige Daten an die Öffentlichkeit, die vorher vom Klimaforschungszentrum einer Universität namens East Anglia gestohlen wurden. Insgesamt wurden über 1.000 E-Mails, sowie mehr als 3.000 Daten öffentlich ins Internet gestellt. Daraufhin gab es einen großen öffentlichen Aufschrei über die Arbeiten der Klimaforscher.

Gesundheitsdaten von 1.5 Millionen Menschen gestohlen

Zwischen 2015 und 2018 stahlen Hacker Gesundheitsdaten aus Singapur. Betroffen waren ungefähr 1.5 Millionen Menschen. Die Daten stammen vom Integrated Health Information System des Landes. Enthalten waren auch diverse Informationen über Medikamente.

Angriff auf die Bundespolizei und den Zoll

Die Hackergruppe No-Name-Crew war im Jahr 2011 in den Netzwerken der Bundespolizei und des Zolls unterwegs. Sie veröffentlichten diverse Informationen und Daten über Einsätze. Auch behauptete die Gruppe, dass sie bereits monatelang die Kommunikation der beiden Dienststellen ausspionierte.

Stromausfall in der Westukraine

Mitten in den Kriegswirren der Ukraine wurde im Jahr 2015 ein Angriff auf die Stromversorgung des Landes ausgeführt. Betroffen war dabei die Westukraine, die über viele Stunden keinen Strom mehr hatte.

Geheime Projekte des Schweizer Verteidigungsministeriums erbeutet

Der Rüstungskonzern RUAG aus der Schweiz war im Jahr 2014 Opfer eines Hackerangriffs. Die Angreifer erbeuteten dabei jede Menge Informationen über Geheimprojekte des Schweizer Verteidigungsministeriums. Betroffen waren auch Daten über die Spezialeinheit der Schweiz, die sogenannte AAD.

Bangladesch im Visier von Kriminellen

Mehrfach waren im Jahr 2016 Kriminelle aktiv, um insgesamt 81 Millionen Dollar zu stehlen. Diese entstammen der Zentralbank des asiatischen Landes. Die Kriminellen waren im Vorfeld dabei, in das SWIFT Zahlungssystem einzudringen. Mit dem Diebstahl des Geldes ist es ihnen gelungen.

Angriff auf 1 Millionen DSL Geräte der Telekom

Kunden der deutschen Telekom wurden im Jahr 2016 Opfer einer Attacke auf ihre DSL-Geräte. Diese fielen reihenweise aus, da ein Hacker einen Angriff auf diverse DSL-Router durchführte.

Fazit der Attacken

Die hier aufgelisteten Attacken behandeln lediglich zwölf von unzähligen weiteren Cyberangriffen. Sie stellen die spektakulärsten dar, doch schlussendlich ist jeder Angriff eine Gefahr für die Betroffenen. Wer sich schützen möchte, sollte auf Sicherheitssysteme verschiedener Hersteller, wie zum Beispiel Ivanti oder ähnliche zurückgreifen. Hintergrund ist, dass es die wenigsten Attacken so präsent in die Medien schaffen, wie die genannten. Doch wer einmal Opfer eines Angriffs wurde weiß, welche Probleme danach auftauchen. Ein guter Schutz ist deshalb essentiell.

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