Fotografie: Der Stillstand der Zeit

Tipps für schönere Fotos : Fotografie: Der Stillstand der Zeit

Durch aktuelle Smartphones hat mittlerweile jeder die Möglichkeit bekommen schöne Bilder zu kreieren. Viele kaufen sich dennoch eine teure Systemkamera in der Hoffnung, dass sie bessere Bilder machen. Doch die Enttäuschung ist meist groß: Die Bilder sehen nicht besser aus als mit dem Smartphone.

Viele vergessen, dass man durch bessere Technik nicht automatisch bessere Bilder macht. Die bessere Technik erleichtert einem nur vieles und gibt einem mehr Möglichkeiten kreativ zu arbeiten. Um wirklich besserer Bilder zu schießen muss man sich mit dem Thema Fotografie, Farben, Licht und Komposition auseinandersetzen.

Mit der Fotografie kann man seine eigenen Kunstwerke schaffen und alltägliche Momente festhalten und zu seinen machen. Im digitalen Zeitalter lassen jedoch viele ihre Bilder auf der Festplatte vergammeln und vergeuden so schönes Potenzial. Dabei könnte man einfach ein Bild auf einer Fotoleinwand drucken lassen, um dieses in der Wohnung aufzuhängen oder an Freunde bzw. Familie zu verschenken.

Tipps für schönere Fotos

Drauf halten und den Auslöser drücken. Das ist die Vorgehensweise der meisten Menschen. Dabei wird weder auf das Licht noch auf die Aufteilung oder Komposition geachtet. Doch diese Parameter sind maßgebend dafür, wie gut das Motiv im Endeffekt wird.

Bei der Aufteilung des Bildes gibt es die sogenannte drittel Regel. Nehmen wir als Beispiel ein Motiv am Meer. Dabei sollte dann z. B. der Strand zwei Drittel des unteren Bildes und der Himmel das obere drittel einnehmen. Teilen sich beide ca. 50 % des Bildes wirkt dies weniger harmonisch und langweilig. Selbes gilt auch für Gegenstände oder Personen, die im Bild positioniert werden.

Das Bild sollte dabei gedanklich horizontal in drei drittel aufgeteilt werden. Der Gegenstand oder die Person wird dann dabei auf das erste oder zweite Drittel positioniert. Hat man einen Vordergrund im Bild, der etwas unscharf ist, sorgt dies für noch mehr Tiefe und Räumlichkeit im Bild, was teilweise auch die Entfernung besser wirken lassen kann.

Der andere wichtige Punkt ist das Licht. Nicht umsonst wird gesagt "zwischen 10 und 3 hat der Fotograf frei". Das liegt daran, weil die Mittagssonne dort sehr hoch steht und harte Schatten wirft. Zudem sorgt das grelle Licht für nicht gleichmäßig ausgeleuchtete Bilder. Vielmehr sollte man seine Fototouren Richtung Sonnenauf- oder Untergang verschieben. Dort steht die Sonne tief und lässt ein weiches, homogenes Licht auf die Landschaft hinab. Zeitgleich sorgt die Sonne für ein goldenes Licht, welches jedes Motiv dramatisch und besonders erscheinen lässt.

Was muss beim Drucken beachtet werden?

Drucken ist ein sehr komplexes Thema, über welches ein ganzes Buch geschrieben werden könnte. Für die meisten ist es jedoch ausreichend, wenn sie die Grundlagen im Kopf haben, da viele Fotoanbieter auch eine grobe Anleitung bieten.

Wichtig ist erst einmal, dass der eigene Monitor in der Lage ist Farben korrekt anzuzeigen. Dafür spielt der sRGB und der AdobeRGB Farbraum eine Rolle. Letzterer ist für das Drucken entscheidend. Dieser sollte möglichst Richtung 100 % gehen.

Da jeder Anbieter einen anderen Drucker nutzt, bieten diese oftmals auf ihrer Seite ein Farbprofil an. Dieses kann z. B. in Photoshop importiert werden, sodass man exakt sehen kann, wie die Farben nach dem Druck aussehen werden. Somit können ggfs. noch einmal letzte Anpassungen vorgenommen werden.

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