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„Lego Star Wars: Castaways“: Die Macht der Klötzchen

Spiel der Woche : „Lego Star Wars: Castaways“: Die Macht der Klötzchen

Wer Lego und Star Wars mag, findet mit diesem Spiel die optimale Schnittmenge. Und wer ein wenig leidensfähig ist, wird mit viel Spaß belohnt.

Bumm, da ist man schon mit seinem Raumschiff abgestürzt und die Trümmer liegen über den Strand der mysteriösen Insel verteilt. Hier kommt niemand weg, heißt es. Willkommen bei „Lego Star Wars: Castaways“, ein „Star Wars“-Spiel in Lego-Optik. Oder ein Lego-Spiel im „Star Wars“-Universum. Wie man's nimmt.

Angesiedelt in einer Zeit nach den Ereignissen der drei klassischen „Star Wars“-Filme finden sich Spielerinnen und Spieler auf besagter Insel wieder. Sie beherbergt ein Archiv mit Geschichte und Kultur der Galaxis - sprich: Was so in den „Star Wars“-Filmen passiert ist. Leider ist dieses Archiv von der „Korruption“ bedroht und das ganze gesammelte Wissen ist in Gefahr.

Rauf auf den Todesstern!

Also ran an die Laserpistole, das Lichtschwert und den Steuerknüppel und rein in einige der spannendsten „Star Wars“-Schauplätze. Asteroidenfeld, Todesstern, zweiter Todesstern, Mos Eisley, die Echo Base oder der Waldmond Endor. Überall kann man gegen die Schergen des Imperiums und andere Bösewichter antreten.

Mit fortschreitendem Spiel schaltet man weitere Raumschiffe, Spielerklassen, Waffen und Fähigkeiten frei. Damit kämpft es sich dann noch effizienter. Schritt für Schritt werden so auch weitere Kapitel im Speicher des Archivs freigeschaltet und man erfährt, was „damals“ wirklich passierte.

Nerviges Grind - oder was für echte Fans

Aber: Man kann das nicht beschönigen. „Castaways“ ist unheimlich viel Grind - also viele Aufgaben vom Typ „Geh nach A und mach B“. Das ist manchmal nervig, manchmal entdeckt man aber auch beim 50. Durchspielen einer Simulation neue Details. Und mit jedem neuen Raumschiff fliegt es sich wieder anders.

Die Herausforderungen in „Castaways“ kann man alleine oder mit anderen Mitspielern angehen. Oder man bekämpft sie im Hippodrom, einer Multiplayer-Arena.

Charmante Inselwelt und skurrile Charaktere

Neben dem Grind gibt es allerlei Atmosphäre: Die Inselwelt in Lego-Optik ist sehr charmant, man trifft einen Haufen skurriler Insel-Charaktere und bekommt viele kleine Geschichten erzählt. Wer mag, kann seine eigene Spielfigur in diversen Kostümen kleiden. Die Währung dafür heißt Datenbits und wird im Spiel gesammelt. Weitere Kosten gibt es nicht.

„Lego Star Wars Castaways“ gibt es als Teil von Apples Spiele-Abo Apple Arcade für Mac, iOS und Apple TV. Die Kosten liegen bei fünf Euro im Monat.

© dpa-infocom, dpa:220119-99-769433/3

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(dpa)