Mit WordPress eine eigene Homepage erstellen

Mit WordPress eine eigene Homepage erstellen

Eine Homepage dient heutzutage vielen als eine Art digitale Visitenkarte.

Das hat seine Gründe: In Bewerbungsgesprächen für Berufe im Digitalbereich fragen Personaler immer häufiger nach einem persönlichen Internetauftritt, oft betreibt der Ersteller die eigene Homepage aber auch einfach nur aus Spaß als Hobby. Eine kostengünstige und einfache Variante, sich eine eigene Homepage zu erstellen, sind sogenannte Content Management Systeme (CMS) wie WordPress.

WordPress ist eine Open-Source-Software, mit der Nutzer in nur wenigen Schritten eine übersichtliche Homepage erstellen können. Je nachdem, welchem Zweck der Internetauftritt dient, lassen sich mit entsprechenden WordPress-Hosting-Paketen die verschiedensten Projekte umsetzen - ob Foto-Blogs oder komplexere, ressourcenintensive Seiten. Hat man sich WordPress heruntergeladen, kann die Homepage auch ohne IT-Kenntnisse einfach um diverse Plugins und Features für WordPress erweitert werden.

Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und des umfangreichen Angebots an Erweiterungen (sogenannter Plug-Ins) erfreut sich WordPress großer Beliebtheit unter Webseiten-Betreibern. Detaillierte HTML- und andere Programmierkenntnisse sind nicht mehr zwingend nötig, was die Erstellung einer Homepage der breiten Masse möglich macht. Weltweit hat WordPress dem Statistikportal Statista zufolge einen Marktanteil von 28,4 Prozent (Stand Juli 2017) und ist damit mit Abstand das am häufigsten genutzte CMS. Auf den Plätzen dahinter folgen Joomla (3,3 Prozent), Drupal (2,3 Prozent) und Magento (1,2 Prozent). Das in Deutschland recht bekannte Typo3 erreicht weltweit lediglich einen Anteil von 0,7 Prozent.

Noch einfacher funktioniert die Erstellung von Webseiten vermutlich nur mit sogenannten Homepage-Baukästen , bei denen die Möglichkeiten in puncto Vielfältigkeit und Bedienbarkeit jedoch deutlich begrenzter als bei einem CMS wie WordPress sind.

Bevor die Seite eingerichtet und gestaltet werden kann, muss erstmal eine Idee für den Internetauftritt her. Soll es ein thematischer Blog werden? Soll auf der Seite ein Online-Shop integriert sein, über den sich Produkte verkaufen lassen? Soll die Internetseite einfach der Präsentation der eigenen Person dienen? Wen will man mit der Homepage überhaupt erreichen? Wie soll die Seite heißen, damit Besucher sie schnell (wieder-)finden? Sind grundlegende Fragen wie diese geklärt, können Nutzer prinzipiell bereits mit der Einrichtung der Website loslegen. Für Anregungen, wie sie am Ende einmal aussehen könnte, eignen sich Video-Tutorials wie dieses:

Ist die Einrichtung abgeschlossen, gilt es, die Webseite mit Inhalten zu füllen. In der Regel sind das Texte, Bilder oder Videos zu bestimmten Themen. Wichtig ist, dass der Besucher eine Struktur erkennen kann, damit er auch Lust hat, sich weiter umzusehen und letztlich zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen. Neben thematisch passenden Inhalten sorgen ein ordentliches Layout für eine gute Übersicht und eine leichte Bedienbarkeit für ein positives Nutzerlebnis. Das Layout wird über sogenannte Themes festgelegt, die von anderen Nutzern oder direkt von WordPress entwickelt wurden. Es ist immer nur ein Design gleichzeitig möglich, jedoch können Nutzer beliebig oft zwischen den verfügbaren Themes wechseln, die meisten lassen sich zudem manuell an die eigenen Wünsche anpassen.

Noch flexibler ist die Verwendung von Erweiterungen: Mittlerweile existieren über 50.000 offizielle WordPress-Plugins , von denen Webseiten-Betreiber so viele installieren und verwenden dürfen, wie sie möchten. Wer mit vielen Erweiterungen arbeiten will, braucht einen Server mit entsprechend großem Speicherplatz. Mit den Plugins bieten sich praktisch unzählige Möglichkeiten , Seiten mit zusätzlichen Funktionen zu erweitern und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Es gibt Erweiterungen in vielen verschiedenen Kategorien, die dem Betreiber beispielsweise bei der Suchmaschinenoptimierung, bei automatischen Sicherungen, beim Antivirenschutz und vielem mehr helfen. Auch optisch können Admins mithilfe von Plugins wie etwa einer Bildergalerie zusätzlich zum verwendeten Theme noch einiges aus dem Grunddesign herausholen.