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E-Zigarette
Verdampfen statt wie früher Zigarette rauchen: Anatomie eines Rauchertrends

Schon seit geraumer Zeit wissen sowohl Hersteller als auch Konsumenten, dass ein starker und dauerhafter Konsum von herkömmlichen Zigaretten sehr schädlich für die menschliche Gesundheit ist. Das Nikotin im Tabak und weitere chemische Zusatzstoffe führen häufig zu schwerwiegenden Krankheiten, die auch durch das Passivrauchen hervorgerufen werden können. Deshalb sinkt die Toleranzschwelle gegenüber Rauchern immer mehr, da diese ihr Umfeld negativ durch den Qualm beeinflussen. Deswegen werden konventionelle Zigaretten vielerorts nicht mehr akzeptiert und sind sogar mittlerweile in vielen Ländern dieser Welt in öffentlichen Bereichen komplett verboten. Aufgrund dieser Verbote setzt sich die elektrischen Zigarette immer mehr durch, nicht nur aufgrund von gesellschaftlichen Motiven, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. Hierbei entstehen aufgrund einer ausgeklügelten Technologie keinerlei Verbrennungsprodukte, welche sich nachteilig auf das gesundheitliche Wohlbefinden auswirken. Darüber hinaus werden die Mitmenschen in der Umgebung nicht vom Dampf belästigt.

Der Aufbau einer elektronischen Zigarette

Eine elektronische Zigarette besteht aus einem Verdampfer, Liquid Tank und Akku. Im Fachhandel gibt sehr unterschiedliche Ausführungen von E-Zigaretten, jedoch bleiben die wesentlichen Bestandteile normalerweise gleich. Der sogenannte Verdampfer sorgt mittels einer elektrischen Heizspirale für das Verdampfen des Liquids. Diese Flüssigkeit ist im angrenzenden Liquid-Tank untergebracht und lässt sich den persönlichen Vorlieben geschmacklich anpassen. Den für das Verdampfen benötigten Strom erhält das Gerät aus dem dazu gehörigen Akku. Abhängig vom Produkt und Hersteller, lässt sich der Akku auf verschiedene Arten aufladen. Entweder bleibt dieser im Gerät fest installiert oder wird zum Laden aus dem Gerät entnommen. Einige der Modelle lassen sich auch ganz praktisch per USB-Kabel aufladen. Darüber hinaus ist es außerdem möglich, die E-Zigarette per Bluetooth mit dem Smartphone zu verbinden. Dergestalt lässt sich jederzeit die bereits konsumierte Nikotinmenge kontrollieren. Den Abschluss bildet das Mundstück, welches auch als Drip Tip bezeichnet wird.

Die geschmacklichen Aromen bei der E-Zigarette

Bei der E-Zigarette ersetzt das Liquid beim Verdampfen den Tabak. Dieses Liquid ist eine Mischung aus diversen Flüssigkeiten, besteht grundsätzlich aus einer Basis, dem gewünschten Aroma und bei Wunsch ebenfalls aus Nikotin. Die verwendete Basis beinhaltet Wasser, Glycerin und Propylenglykol, diese Produkte sind alle als Lebensmittelzusatz gesetzlich zugelassen. Die Nikotinmenge des Liquid lässt sich nach Bedarf selber festlegen, dabei sind auch 0 Milligramm möglich. Auf diese Weise lässt sich nach und nach eine kontinuierliche und sanfte Entwöhnung erzielen. Durchschnittliche Raucher verdampfen etwa 10-12 Milligramm pro Milliliter. Beim Geschmack gibt es Hunderte von verschiedenen Geschmacksrichtungen, welche durch das Aroma erzielt werden. Bei der Auswahl entscheiden vor allem die individuellen Vorlieben das jeweilige Geschmacksaroma. Neben klassischen Tabakaromen lassen sich auch außergewöhnliche Geschmacksrichtungen verdampfen, dazu gehören Apfel, Kirsche, Kokosnuss, Kaffee und Wassermelone. Diese sind ebenfalls in abwechslungsreichen Geschmackskombinationen zu erhalten.

Die Vorteile des Verdampfens gegenüber herkömmlichen Zigaretten

Durch den Umstieg auf elektronische Zigaretten lässt sich nachweislich der gesundheitliche Zustand verbessern. Mit Hilfe des Verdampfens minimiert sich häufig der Raucherhusten und die Lungenfunktion normalisiert sich. Darüber hinaus nehmen viele störende Begleiterscheinungen ab, dazu gehören durch das Rauchen vergilbte Fingerspitzen und gelb verfärbte Zähne. Auch die Wände in den Wohnräumen bleiben weiß, des Weiteren riechen die Kleidung und die Haare nicht mehr nach Rauch. Aus diesen Gründen steigen immer mehr Raucher auf das Verdampfen um.