Webdesign: Das Auge klickt mit!

Webdesign: Das Auge klickt mit!

Das Design einer Website hat großen Einfluss auf ihren Erfolg. Auch wenn viele Nutzer vornehmlich auf der Suche nach Informationen sind, ist es auch wichtig, wie diese Informationen präsentiert werden.

Das Design einer Website setzt sich allerdings nicht nur aus schicken Logos und gut gewählten Farben zusammen, sondern es gehören dazu auch der Webseitenaufbau, die Menüführung und die allgemeine Benutzerfreundlichkeit. Das ist besonders bei der jungen Generation von Bedeutung , denn je jünger die Internetnutzer sind, desto mehr erwarten sie ein ansprechendes und übersichtliches Design, das eine intuitive Bedienung ermöglicht.

Neue Anforderungen
Daraus ergeben sich für Webseiten-Betreiber ganz neue Herausforderungen, denn nicht nur das Angebot muss stimmen, sondern auch das Aussehen der eigenen Seite. Wichtig ist vor allem, dass sie den modernen Anforderungen wie der mobilen Internetnutzung gerecht wird. Hilfestellung geben beliebte Homepage-Baukästen wie MyWebsite von 1und1 - hier können Nutzer aus vielen verschiedenen optimierten Design-Vorlagen , sogenannten Templates, wählen. Bei der Auswahl eines solchen Designs sollten Webseiten-Betreiber allerdings besonders auf zwei Aspekte achten - die Farbgebung und die Benutzerfreundlichkeit.Gutes Design erkennt man bereits an der Farbe des Logos. Dieses muss zur Marke, dem Anbieter oder dem Inhalt einer Website passen. Denn gutes Design ist in erster Linie eines - ansprechend. Gleichzeitig soll es sich aber auch von der Konkurrenz abheben. Ein Blick auf die großen Webseiten zeigt, wie solch ein Farbdesign aussehen kann: Facebook setzt beispielsweise stark auf Blau und verwendet ein sehr minimalistisches Layout. Amazon wiederum verzichtet fast vollständig auf grelle Farben und setzt stattdessen eher auf warme Erdtöne. Spiegel Online wiederum nutzt seit kurzem ein Burgunder-Rot als Hauptfarbe und kommt, ähnlich wie Facebook, ebenfalls minimalistisch daher. Alle Beispiele zeigen eine Gemeinsamkeit: Farben werden derzeit sehr dezent eingesetzt und sollen sich dem Nutzer nicht aufdrängen. Genutzt werden sie außerdem, um verschiedene Inhalte sichtbar voneinander zu trennen, wodurch die Webseiten eine klare Struktur erhalten.Ob sie eine Seite als gut oder schlecht beurteilen, entscheiden Nutzer bereits nach wenigen Sekunden. Die Benutzerfreundlichkeit (englisch: Usability) gehört dabei neben dem Erscheinungsbild der Website zu den wesentlichen Kriterien . Daher sollte man besondere Sorgfalt auf die Anordnung und Übersichtlichkeit der einzelnen Menüs legen. Nutzer sollten niemals nach wichtigen Funktionen suchen müssen, sondern diese immer direkt im Sichtfeld finden. Zur Usability zählt natürlich auch die Optimierung für Mobilgeräte. Daher sollten Webseiten immer an die Anforderungen von Smartphones und Tablets angepasst werden (Stichwort: Responsive Webdesign), andernfalls kommt es zu einer schlechten Nutzererfahrung auf solchen Geräten - und damit zum Absprung von Besuchern und Verlust von Lesern bzw. potenziellen Kunden.Bildrechte: Flickr Typing Patrik Nygren (inactive account) CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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