Alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie nach Paris reisen

Die Stadt der Liebe : Alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie nach Paris reisen

Paris, die Stadt der Liebe lädt ein, ein paar schöne Tage in der Hauptstadt Frankreichs zu verbringen, aber auch einen längeren Urlaub zu planen, um die Gegend zu bereisen. Es gibt in Paris so viele Sehenswürdigkeiten, Ecken und Gassen, die Touristen faszinieren, genießen und durch die schönen Gassen schlendern lassen.

Aber wer das erste Mal in Paris ist, sollte einiges beachten. Denn auch wenn die Franzosen als sehr freundlich gelten, sind die Pariser ein eigenes Völkchen, das nicht unfreundlich ist, aber sehr viel Wert auf Etikette legt und entsprechend ganz schön zickig reagieren kann - und man muss sich ja nicht sofort als deutscher Tourist outen.

Wenn Sie so richtig viel Geld ausgeben möchten

Paris bietet wunderschöne Restaurants, Ecken und Sehenswürdigkeiten, die man sehen muss. Es gibt aber durchaus auch viele Ecken, die vor allem teuer sind, aber vielleicht nicht unbedingt besser als andere Ecken.

Große Straßennamen, die von vielen Touristen besucht werden, sind natürlich immer etwas teurer. Das bezieht sich auf die Restaurants, aber auch auf die Shoppingmöglichkeiten. Wenn Sie also richtig Geld ausgeben möchten, dann auf jeden Fall in der Champs-Elysées einkaufen macht und sich nicht über die übervollen Straßen wundern.

Wenn Sie sich bei den Parisern unbeliebt machen wollen

Wie bereits schon erwähnt, gibt es gewisse Regeln beim Umgang mit den Parisern. Eigentlich sind es völlig normale Benimmregeln, die uns auch in Deutschland gut täten. Wenn Sie in ein Restaurant gehen, setzen Sie sich sofort an einen Tisch und ignorieren Sie die Bedienung, die vielleicht gerade auf den Weg zu Ihnen war, als Sie Ihren Siegeszug angetreten sind. Besser wäre es, wenn Sie warten würden, bis die Bedienung Sie an einen freien Tisch führt.

Wenn Sie Trinkgeld geben möchten, dann runden Sie ruhig auf, um sich dann den typischen "Ach ein Tourist"-Blick einfangen zu dürfen. In Paris legt man das Trinkgeld separat auf den Tisch, wie man es auch in anderen europäischen Ländern häufig tut.

Sollten Sie doch in den Genuss kommen mit einem günstigen Ticket in der Metro zu fahren, dann nutzen Sie ruhig einen Klappsitz und bleiben Sie auch darauf sitzen, wenn die Metro sich füllt. Als Tourist darf man natürlich den größten Platzbedarf ausleben … wirklich?! Nein, natürlich nicht, außer Sie haben einen guten Grund sitzen zu bleiben, deutsche Sturheit zählt nicht dazu.

Trickbetrüger warten nur auf Sie

Es gibt Sie überall, die Hütchenspieler, die Uhrenverkäufer, die vermeintlichen Bettler und hilfsbereiten Personen, die alle nur Ihr Geld wollen. In Paris treiben sich aber sehr gewitzte Betrüger rum, so kann eine vermeintliche Unterschrift für etwas Gutes schnell zu einer sehr teuren Sache werden - je nachdem, für was man unterschrieben hat. Wie in jeder großen Stadt sollte man auch vor Taschendiebe und freundlichen, fremden Menschen Abstand halten. Legen Sie weder Handy, noch die Kamera geschweige denn den Geldbeutel öffentlich auf dem Tisch - Sie wären wirklich überrascht, wie schnell das gestohlen ist.

Hotspots in Paris für WiFi

WiFi ist in Frankreich, was WLAN in Deutschland ist. Paris besitzt 20 Bezirke und in allen finden sich die sogenannten Hotspots - über 260 an der Zahl. Das kostenlose WIFI funktioniert für 2 Stunden und dann muss man sich einfach wieder neu anmelden. Die Nutzung ist auch zeitlich beschränkt, so funktioniert das öffentliche, kostenlose WLAN nur in den Zeiten zwischen 7 Uhr morgens und 11 Uhr abends. Es gibt auch sogenannte WIFI-Maps, auf denen ersichtlich ist, wo es kostenfreies WLAN gibt, denn auch viele Cafés und Restaurants bieten kostenloses WLAN an - mit oder ohne Passwort.

Aber öffentliche Hotspots sind mit Vorsicht zu genießen, denn auch hier können Betrüger lauern, die Ihre Daten abgreifen. So können durch den "freien" Zugang, Ihre Daten am Smartphone ausgelesen werden, Ihr Facebook-Account oder sogar das E-Mail-Postfach übernommen werden, ohne dass Sie etwas davon merken. Eine Möglichkeit, trotz öffentlichen WLANs sicher zu surfen, ist ein sogenanntes Virtuelles Privates Netzwerk, kurz VPN. Mit dieser optimalen Lösung können Sie auch in Paris sicherer surfen - bei jedem Hotspot.

Ach, während Sie übrigens viele Gleichgesinnte am 14. Februar in Paris treffen werden, sollten Sie einen Besuch am 14. Juli aber vermeiden. Der Nationalfeiertag wird von den Franzosen mit viel Landesliebe gefeiert und es sind die Straßen mehr als überfüllt. Dafür können Sie in Paris mit Karte und mit Bargeld zahlen - beides ist sehr gern gesehen, wobei in einigen Geschäften eine Mindestausgabe erreicht werden muss, bevor mit Karte gezahlt werden kann. Und vermeiden Sie öffentliche Verkehrsmittel in der Rushhour und lassen Sie Ihr Auto am besten zu Hause und fahren Sie mit dem Zug nach Paris.

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