Einbruchschutz:7 Tipps, um auf Reisen die Sorgen hinter sich zu lassen

Einbruchschutz : 7 Tipps, um auf Reisen die Sorgen hinter sich zu lassen

Im Sommer zur Urlaubszeit wird bekanntlich vermehrt eingebrochen. Die vorübergehend leerstehenden Häuser und Wohnungen bieten Einbrechern eine perfekte Gelegenheit, ungestört ans Werk zu gehen. Wer die äußeren Zeichen seiner Abwesenheit vermeidet, erhöht die Chancen, nach seiner Rückkehr alles unangetastet vorzufinden.

Gut geschützt

Das Installieren von Alarmsystemen ergibt natürlich Sinn und heutzutage kommen zu den klassischen Alarmanlagen noch viele weitere, oft nicht allzu teure Möglichkeiten, das Eigenheim abzusichern. Diese ermöglichen es den Reisenden, selbst aus der Distanz alles im Blick zu behalten.

Mit IP-Kameras hat man via Internet die eigenen vier Wände immer und überall im Blick, da viele Hersteller zusätzliche Apps für mobile Endgeräte anbieten.

Mit dem Smartphone oder Tablet kann man auf die Aufnahmen der IP-Kamera zugreifen. So kontrolliert man, während man gerade seine E-Mails checkt, Urlaubsfotos editiert oder im Online Casino die neuesten Spiele testet, bequem nebenbei den Stand der Dinge daheim.

Schnell und unkompliziert lässt sich das Heim überwachen und meist lassen sich die Kameras auch problemlos selbst installieren. Unterschiede in der Ausstattung und besonders in der Bildauflösung differenzieren die zahlreich angebotenen Modelle.

Bei großflächigen Räumen sollte eine Kamera mit HD-Auflösung(1080p) und am besten auch einem Bewegungssensor gewählt werden. Die meisten Kameras verfügen über eine Schwenk- und Zoom-Funktion. Dadurch erhält man auch aus der Ferne leicht Einblick in alle Ecken und Winkel der eigenen Räumlichkeiten.

Doch abgesehen von modernen Sicherheitsvorkehrungen gibt es auch einfache Maßnahmen, die man ergreifen sollte, um die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs gering zu halten.

Diese 7 einfachen Tricks helfen zu vermeiden, dass Diebe bei der Ausschau nach günstigen Gelegenheiten das eigene Zuhause ins Visier nehmen:

- Wer weiß über den Urlaub Bescheid?

Facebook und Co. sind unter Umständen mit dafür verantwortlich, dass die Kunde der Abwesenheit einem unnötig großen Kreis zugetragen wird. Wenn über Social Media schon Monate im Voraus wiederholt erwähnt wird, dass man verreisen wird, dann gelangt diese Information möglicherweise an Leute, die darüber besser nicht Bescheid wissen sollten. Urlaubsfotos können genauso gut erst nach der Rückkehr auf Facebook, Twitter und Instagram erscheinen.

Foto: Pixabay.com/Pixabay

- Anrufbeantworter ausschalten

Am besten hinterlässt man auch auf der Anrufbeantworter-Ansage keinen Hinweis auf die Ferien. Anrufbeantworter sollten während der Ferien deaktiviert sein oder dürfen zumindest nicht mit Ansagen besprochen sein, die auf eine längere Abwesenheit schließen lassen. Einbrecher machen, bevor sie zur Tat schreiten, ganz gerne mal Kontrollanrufe.

- Hilfe der Nachbarn

Bittet man die Nachbarn um Unterstützung während der Abwesenheit, hat man auch gleich jemanden vor Ort, der einen gegebenenfalls über Auffälligkeiten informieren kann.

Es empfiehlt sich, den Nachbarn die Ferienadresse zu hinterlassen und auch darum zu bitten, den eigenen Mülltonnenstellplatz oder den PKW-Stellplatz mit zu nutzen.

Tatsächlich ist nämlich auch so eine Kleinigkeit wie das dauerhafte Fehlen der Mülltonnen ein Umstand, der Diebe aufmerksam machen kann.

- Freie Sicht auf das Grundstück

Gewöhnlich hat man es ja nicht so gern, wenn jeder Einblick in die eigene Privatsphäre bekommt. Doch sollte man bewegliche Gegenstände - wie große Topfpflanzen, und sperrige Gartenmöbel - die sonst auch als Sichtschutz dienen, vor dem Urlaub beiseite schaffen.

Einbrecher, die sich über das Grundstück bewegen, sollen ja auch gleich entdeckt werden können. Eine freie, den Blicken aller ausgesetzte Fläche vor dem Haus, gestaltet Einbrechern ihr Werk schwieriger.

- Ein gepflegter Garten

Besonders wer längere Zeit verreisen will, sollte dafür sorgen, dass sich jemand um den Garten kümmert.Wenn nämlich auf einem gepflegten Grundstück auf einmal alles wild wuchert, wissen Einbrecher gleich, dass keiner Zuhause ist. Entsprechende Dienstleister übernehmen die Gartenarbeit während des Urlaubs - oder aber die Nachbarn, denen man dann während ihrer Fernreisen, den gleichen Gefallen tut.

- Zeitschaltuhren

Indem man das Licht und etwa ein Radio in mehreren Räumen automatisch ein- und ausschaltet, täuscht man seine Anwesenheit mittels Zeitschaltuhren vor - eine einfache und effektive Maßnahme. Manuell vorgenommene Veränderungen, wie etwa die Position der Rollläden zu verändern sind, wenn sie sich durch die Hilfe von Nachbarn und Freunden verwirklichen lassen, ebenfalls eine gute Idee.

- Überquellende Briefkästen

Es sollte unbedingt sichergestellt sein, dass der Briefkasten regelmäßig geleert oder die Post umgeleitet wird. Absolut zu vermeiden sind private Nachrichten, die auf den Urlaub hinweisen oder gar ein im Briefkasten deponierter Schlüssel.

Die Zustellung von Zeitungen oder Zeitschriften lässt sich während der Ferien auch unterbrechen oder umleiten - vielleicht an die hilfsbereiten Nachbarn.

Gut vorbereitet entspannt in den Urlaub

Die aufgelisteten Maßnahmen helfen, unangenehme Überraschungen bei der Rückkehr zu vermeiden. Tatsächlich lohnt sich der geringe Aufwand, denn die Chancen von Einbrechern verschont zu bleiben erhöhen sich durch ein wenig Eigeninitiative deutlich.

Oft sind es Kleinigkeiten, an die man nicht gleich denkt, wie etwa die beim Putzen in Mehrfamilienhäusern hochgestellte Fußmatte: Darum zu bitten, dass diese während der eigenen Abwesenheit wieder zurück vor die Tür gelegt wird, kostet nicht viel und hilft, Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Wer hätte gedacht, dass die Opfer auch auf dem Flughafen anvisiert werden?

Der Adressanhänger des Koffers gehört deshalb an eine unauffällige Stelle.

Wertgegenstände gehören am besten in ein Schließfach.

Wer alles gut organisiert hat, kann sich dann im Urlaub entspannt zurücklehnen und die Ferien genießen.

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