Gut vorbereitet auf den Inlandsflug? Diese Tipps solltet Ihr beachten!

Hilfreich : Gut vorbereitet auf den Inlandsflug? Diese Tipps solltet Ihr beachten!

Täglich gibt es in Deutschland unzählige innerdeutsche Flugverbindungen.

Auf einigen Strecken frequentieren die Flieger so regelmäßig, dass sie beinahe schon als der Bus- und Bahnverkehr der Luft bezeichnet werden können. Eine Vielzahl der auf diesen Strecken Reisenden sind Geschäftsleute, die die Flugverbindung als die angenehme Alternative zu den bodengebundenen Verbindungen betrachten. Gleichzeitig fliegen aber auch viele Privatpersonen innerhalb Deutschlands. Anstatt eine lange Anfahrt auf sich zu nehmen, um übers Wochenende die Familie oder Freunde in anderen Landesteilen zu besuchen, nutzen auch sie die oft günstigen Flüge. Aber gibt es Punkte, die bei der Reise beachtet werden sollten? Dieser Artikel schaut sich die Flugvorbereitung einmal genauer an.

Die passende Airline auswählen

Ob geschäftlich oder privat, die meisten Menschen nutzen zur Flugsuche heute die vielen Flugsuchmaschinen. Sie sind praktisch, immerhin müssen hier nur wenige Angaben gemacht werden und schon sucht der Computer nach den passenden Fliegern. Für Reisende hat das Vorteile:

- Einfachheit - nicht jede Airline nutzt alle Flughäfen. Wer händisch nach Flügen sucht und alle Optionen betrachten möchte, müsste daher sämtliche Airlines mit den Flughäfen abgleichen. Flugsuchmaschinen machen das automatisch.

- Preisvergleich - mittels der Suchmaschinen ist es so einfach, den günstigen Flug zu finden. Aber es geht noch weiter: Die Seiten zeigen nicht nur die günstigsten Flüge, sie zeigen auch die schnellen Verbindungen.

Trotzdem muss jeder für sich ein wenig Vorarbeit leisten. Die Flugsuchen sind nur so gut, wie die gemachten Eingaben sind und wer als Reisender keine Ahnung hat, ob er nun von Frankfurt/Haan oder dem Hauptflughafen abfliegen soll oder ob Düsseldorf näher an Köln als Köln/Bonn liegt, muss sich vorab informieren. Und dabei gilt es etwas zu beachten:

- Hauptflughäfen - das sind die großen Airports, die jeder kennt. Sie sind meist bestens an das Verkehrsnetz angebunden und die meisten Airlines fliegen mehrfach täglich von hier.

- Nebenflughäfen - das sind die, an denen oft Schnäppchen möglich sind. Wichtig ist aber, nicht ausschließlich auf den Preis zu achten. Etliche Kleinflughäfen liegen zwar dicht an Städten, doch sind das nicht die gewünschten Reiseziele, bringt die Nähe nichts. Ein anderes Beispiel: Wer nach Rostock will, kann den nahe gelegenen Flughafen Laage wählen. Wer allerdings mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, der wird besser nach Hamburg fliegen, da die Anbindung nach Rostock besser ist.

Ganz wichtig ist, die Verkehrsanbindung immer mit zu berücksichtigen. Beispiel Köln: Auf dem Papier sieht es sinnvoll aus, den Flughafen Köln/Bonn zu wählen. Praktisch gesehen geht es aber viel schneller, Düsseldorf zu wählen und mit der Bahn nach Köln zu fahren, da der Flughafen Köln/Bonn extrem außerhalb liegt und Reisende, um nach Köln zu kommen, zuerst über Bonn fahren müssen. Der zeitliche Unterschied beträgt, je nach Verkehrsmittel, mindestens eine Stunde.

Planung und Vorbereitung

Selbst innerdeutsche Flüge müssen gut vorbereitet werden. Hier ist »Gepäck« das Stichwort. Viele Reisende wählen einen günstigen Flug und merken erst zu spät, dass die Gepäckbestimmungen anders sind als die, die sie von Pauschalreisen in den Urlaub kennen:

- Gepäckgröße - bei den günstigen Flügen wird in der Regel das Handgepäckstück erlaubt. Das sind Rucksäcke oder kleine Reisekoffer.

- Gewicht - über zehn Kilo darf kein Handgepäckstück wiegen.

Wer ein Gepäckstück hat, welches nicht den Anforderungen der jeweiligen Airline entspricht, der muss draufzahlen. Und hier verlangen viele Fluggesellschaften gar horrende Preise, denn ein doch im Frachtraum zu transportierender Koffer kann durchaus 20,00 Euro aufwärts kosten. Gleichfalls gibt es interne Regelungen, was alles als Handgepäck gilt. Einige Airlines beschränken dies tatsächlich auf ein einzelnes Gepäckstück. Wer eine Handtasche zusätzlich dabei hat, kann schon Probleme bekommen, sofern die nicht noch in den Koffer passt. Ansonsten gilt:

- Ankunft - Reisende sollten mindestens eine Stunde vor Abflug am Airport sein, selbst wenn sie den SB-Check-in wählen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen dauern die Sicherheitskontrollen teils deutlich länger, zum anderen kommt so einfach kein Stress auf.

Foto: pixabay.com/@ MichaelGaida (CC0-Lizenz)

- Flüssigkeiten - im Handgepäck dürfen nur minimale Flüssigkeiten mitgenommen werden, zudem müssen etliche Artikel in verschlossene Beutel eingepackt werden.

Papiere - zwar wird einzig der Personalausweis benötigt, dieser muss jedoch gültig sein. Wer schon länger nicht mehr geflogen ist, der sollte rechtzeitig schauen, ob ein neuer Personalausweis notwendig ist.

Wohin mit dem Auto?

Das ist die große Frage. Viele Reisende möchten nicht auf das eigene Gefährt verzichten und fahren mit dem Auto zum Flughafen. Hier gibt es freilich Parkplätze, doch sollte vorab schon geschaut werden, welcher der Richtige für einen ist. Beispiele von einigen Flughäfen:

- Düsseldorf - vom Budgetparken bis zum Rundumservice gibt es hier alles. Es empfiehlt sich, vorab zu buchen, damit auch der Parkplatz ausgewählt werden kann. Anderenfalls kann es sein, dass der Stellplatz weit vom entsprechenden Terminal entfernt ist.

- Frankfurt - Für das Parken am Flughafen Frankfurt gilt dasselbe, wie für Düsseldorf. Normal-Reisende wählen sicherlich das Budgetparken und somit ein relativ günstiges Ticket. Wer aber viel Gepäck oder ein hochwertiges Auto hat, der kann die besseren Parkservices wählen. Sie kosten zwar mehr, doch wird der Wagen mehr oder weniger am Eingang abgeholt, zum Parkhaus gebracht und steht dort überwacht.Häufig ist es sinnvoll, direkt über die Flughafenseite den Stellplatz zu buchen. Bei einigen Flughäfen gibt es noch externe Parkdienste, bei denen die Fahrzeuge außerhalb stehen und von diesem Parkplatz ein Shuttleservice zum Flughafen gehen. Diese Dienste sind günstiger, haben aber wieder einen enormen Zeitverlust und es ist nicht sichergestellt, dass der Shuttledienst rund um die Uhr funktioniert.

Fazit - erst prüfen, dann buchen

Auch bei innerdeutschen Flügen sollten die einzelnen Angebote miteinander verglichen werden. Zusätzlich gilt es, die Örtlichkeit des Flughafens zu beachten. Wie lässt er sich erreichen? Gibt es gute Parkplätze für den eigenen Wagen? Wie sieht überhaupt die Anfahrt mit dem eigenen Fahrzeug aus? Ebenfalls dürfen die Gepäckregeln nicht missachtet werden, da hier gerne böse - und teure - Überraschungen auf Passagiere warten.

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