Oscarreif: Costa Rica erhält begehrte Tourismuspreise

Spektakuläres Reiseziel : Oscarreif: Costa Rica erhält begehrte Tourismuspreise

Dass das zentralamerikanische Land über wunderschöne Fauna und Flora verfügt und auch viel daraus macht, ist seit längerem bekannt. Doch nun bestätigen auch prestigeträchtige Preise die Besonderheit des Landes. Denn dieses Jahr wurde der Tourismus in Costa Rica mit 10 sogenannten "Tourismus-Oscars" ausgezeichnet.

Was dahintersteckt und warum Costa Rica Rundreisen sich jetzt mehr lohnen denn je, erklärt dieser Artikel.

Gewinner in zehn Kategorien

Mitte Juli wurden in La Paz, der bolivianischen Hauptstadt, die World Travel Awards verliehen. Costa Rica räumte dabei mehr als alle anderen Länder Zentralamerikas und Mexikos ab. Insgesamt wurde es in sage und schreibe zehn Kategorien ausgezeichnet. Diese umfassten: Bestes neues Hotel, Bestes Boutiquehotel, Beste Stadt für einen Städtetrip, Bestes Messezentrum, Bestes Tourismuszentrum, Bester Autovermieter, Bestes Hotel, Beste Hotelsuite und Bester Resort. Diese Preise verhalfen ihm auch zum Sieg in der Kategorie "Führendes Reiseziel in Zentralamerika 2019". Leitend sind laut dem Leiter des Messezentrums Alvaro Rojas dabei folgende Prinzipien: Costa Rica strebt exzellenten Service, herausragende Effizienz und Nachhaltigkeit an.

Nachhaltigkeit steht im Zentrum

Besonders diese Nachhaltigkeit können auch Besucher des Landes hautnah erleben. So verfügt kein Land der Welt über einen derart hohen prozentualen Anteil an geschützten Naturgebieten wie Costa Rica. Ökotourismus wird hier systematisch gefördert. An den Preisen wird allerdings auch deutlich, dass dabei der Komfort für die Touristen nicht zu kurz kommen soll: Sie sollen sich wohlfühlen und dennoch im Einklang mit der Natur leben können. Neben der Natur setzt sich die Regierung von Costa Rica auch für den Menschen ein: So ist das zentralamerikanische Land eine der wenigen und Nationen der Welt, die keine Armee besitzen.

Spektakuläre Tier- und Pflanzenwelten

Schade ist nur, dass keine Nationalparks in der Preisverleihung bedacht wurden. Denn wie bereits erwähnt, kümmert sich Costa Rica ausgezeichnet um seine reiche Natur. Zudem macht es sie überdurchschnittlich gut erlebbar und auch für junge Besucher attraktiv: Der Zipline-Park im Schutzgebiet Monteverde zieht beispielsweise jährlich Hunderttausende von Besuchern an. Doch auch indigene Dörfer können besucht und hautnah erlebt werden: So öffnen einheimische Familien Einzelreisenden oder Kleinstgruppen ihre Häuser, in denen sie den Alltag einer indigenen Familie ungefiltert miterleben können.

Eigene Kultur wird gefördert

Auch auf andere Art und Weise fördert Costa Rica seine indigene Kultur: So wird beispielsweise in einem der wichtigsten Museen in San José die Kunst der indigenen Völker ausgestellt. Damit schafft das Land eine Plattform für die Handwerke derjenigen, die sonst eingeschränkten Zugang zu den Touristenströmen des Landes haben. und zurecht: Die Handarbeiten der indigenen Völker sind von beispielloser Schönheit und spiegeln häufig die große Nähe zur Natur wieder.

Besuch mit Respekt

Costa Rica hat Reisenden also jede Menge zu bieten: Einerseits komfortable Unterkünfte, die sogar preisgekrönt sind. Andererseits Naturwelten von unvergleichlicher Schönheit, die jeden Besucher zugänglich gemacht werden. Touristen tragen daher mehr denn je die Verantwortung, sich respektvoll dem Gastgeberland gegenüber zu verhalten. Das bedeutet: Etablissements für grünen Tourismus sind zu bevorzugen, Umweltverschmutzung ist tunlichst zu vermeiden und indigene Dörfer und Handwerke können durch den gezielten Kauf ihrer Produkte und Services unterstützt werden. So wird die Reise nach Costa Rica nicht nur unvergesslich, sondern auch in jedem Sinne nachhaltig.

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