Urlaub fernab des Massentourismus: Europa mal anders

Geheimtipp : Urlaub fernab des Massentourismus: Europa mal anders

Einen Urlaub fernab von ausgetretenen Pfaden erleben, Ruhe genießen und die Natur in ihrer Ursprünglichkeit entdecken - davon träumen viele.

Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Erholungssuchende mittlerweile immer häufiger Abstand von Urlaubshochburgen wie Mallorca, den Kanaren oder auch der deutschen Küste nehmen und im Netz auf Portalen wie TUI Villas lieber nach Ferienhäusern in ruhiger Lage Ausschau halten, die einen Urlaub fernab vom Massentourismus und überfüllten Hotelanlagen ermöglichen. Wer nun jedoch glaubt, dafür um die halbe Welt fliegen zu müssen, täuscht sich, denn auch in Europa gibt es noch den ein oder anderen Geheimtipp, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

Kulturelle Highlights in Albanien

Während nahegelegene Länder wie Griechenland oder Kroatien schon lange als Touristenhochburgen bekannt sind, befindet sich Albanien noch immer ein wenig unter dem Radar. Was dem lange Zeit von Diktatur und Planwirtschaft beherrschten Land an Infrastruktur und Luxushotels fehlt, macht es mit einer nahezu unberührten Natur, paradiesischen Stränden und zahlreichen geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten wieder wett.

Ein echtes Highlight für alle naturverbundenen Urlauber ist das "Blaue Auge". So wird der Bergsee Syri i Kaltër genannt, der aus einer kristallblau sprudelnden Quelle gespeist wird und sogar einige Tagestouristen aus Griechenland anlockt, die in dem klaren Gewässer schwimmen wollen. Hier kann man umgeben von wilder Natur den Alltag hinter sich lassen.

Wer es etwas kulturreicher mag, der ist in der Hauptstadt Tirana richtig. Dort haben Urlauber die Möglichkeit, zahlreiche Museen und Galerien zu besichtigen, ohne in langen Warteschlangen stehen zu müssen. Ein Highlight der Stadt, das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist der Skanderbeg-Platz. Dieser wurde nach dem albanischen Nationalhelden Skanderbeg benannt und bildet den Mittelpunkt der Stadt. Von hier aus kann man durch eine der zahlreichen angrenzenden Straßen schlendern und den Tag bei einem traditionell albanischen Mahl ausklingen lassen.

Familienidylle an der schwedischen Küste

Schweden ist weltweit für seine tausenden Seen, idyllische Holzhäuser und die zerklüftete Küstenlandschaft bekannt und demnach nur bedingt ein Geheimtipp. Dennoch trifft man dort als Tourist dank der weiten Landschaftsebenen und geringen Bevölkerungsdichte fernab der Großstädte nur auf wenige andere Menschen - optimal also für alle, die nach Ruhe suchen. Ein echter Geheimtipp ist dabei das kleine Örtchen Fjällbacka an der Westküste Schwedens. Schon Ingrid Bergmann verliebte sich in den Ort und stattete der örtlichen Bäckerei Setterlinds regelmäßig einen Besuch ab. Wer ein Kriminalroman-Fan ist und zu den rund 12 Millionen Menschen gehört, die die Romane von Camilla Läckberg gelesen haben, der sollte sich die gleichnamige Themen-Tour in Fjällbacka nicht entgehen lassen, die einen an zahlreichen mystischen Romanschauplätzen vorbei führt - perfekt für einige schaurige Gänsehautmomente. Wer noch mehr von der Region erkunden möchte, kann sich beispielsweise auch die 3.000 Jahre alten Felszeichnungen ansehen, die zwischen Tanumshede und Trättelanda zu finden sind. Einen ersten Eindruck der zum Weltkulturerbe gehörenden Zeichnungen bekommt man hier.

"Mäh"-ende Nachbarn auf den Aran-Inseln

Grüne Wiesen, raue Klippen und Stille, die lediglich ab und an durch das "Mähen" der Schafe gestört wird - für wen das nach dem absoluten Erholungsurlaub klingt, der sollte den besonders ursprünglichen Aran-Inseln einen Besuch abstatten. Die Inselgruppe verteilt sich auf drei kleine Inseln und liegt vor der Küste Irlands, sodass diese mit einer kurzen Fährüberfahrt problemlos als Tagesausflugsziel vom irischen Festland aus erreicht werden können. Hier kann man bei einem Spaziergang durch die endlos scheinenden Wiesen und Felder allen Stress von sich werfen und vollkommene Ruhe genießen.