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Ausgehen & Genießen: Die milde Zwiebel

Ausgehen & Genießen: Die milde Zwiebel

Die Schalotte, die aus mehreren Teilzwiebeln (Tochterzwiebeln) besteht, stammt vermutlich aus dem Nahen Osten (Israel, Jordanien, Palästina, Syrien), liebt sandige Böden und Wärme. Vermutlich haben Kreuzfahrer die feine, süßlich-würzige Zwiebel vom Mittelmeerhafen Askalon im heutigen Israel mit nach Europa gebracht, daher ist die im Gegensatz zu Küchenzwiebel weniger scharfe Schalotte auch unter dem Namen "Askalonzwiebel" bekannt.


Es gibt Schalotten mit brauner, roter, grauer, rosafarbener und gelber Schale sowie mit weißem bis violettfarbenem Fruchtfleisch.
Die nährstoffreichen Schalotten (Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, C, E, Biotin, Niacin, Folsäure) können sowohl roh als auch - häufig im Ganzen - gegart und geschmort zum Einsatz kommen.
Sie sind vor allem Bestandteil der feinen, französischen Küche, da sie zart und mild schmecken und außerdem besser bekömmlich sind als ihre "großen Verwandten". Zum Scharf-Anbraten sind Schalotten aber weniger geeignet, da sie dadurch bitter werden.
Oft benutzt man sie als Gewürz, zum Verfeinern von Salaten, Suppen und Saucen oder als Beilage zu Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten. Die europäische Schalotte kommt vor allem aus Deutschland, Frankreich, Ungarn und Spanien; Weltmarktführer ist jedoch Mexiko. Schalotten haben von Oktober bis Mai Saison, wobei die Hauptsaison auf März und April fällt.
Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die Schalotten fest sind und eine papierdünne, trockene Haut haben.
Schalotten können an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden.
Dort halten sie zwei bis sechs Monate. Im Kühlschrank bleiben sie aber nur etwa zwei Wochen lang frisch. Angeschnittene Zwiebeln sollte man in Folie verpacken.