"Gesund beginnt im Mund - mehr Genuss mit 65 plus!"

"Gesund beginnt im Mund - mehr Genuss mit 65 plus!"

In diesem Jahr stellt das Motto zum Tag der Zahngesundheit ältere Menschen und deren Zahngesundheit in den Vordergrund. Rund um den 25. September 2012 finden in ganz Deutschland viele Aktionen von Zahnärzten und Zahntechnikermeistern statt.


Gesunde Zähne und passgenauer Zahnersatz steigern die Lebensqualität - auch im Alter. Angesichts der demographischen Entwicklung widmen sich Zahnärzte und Zahntechniker verstärkt den Bedürfnissen älterer Patienten. Die Herausforderung: Durch abnehmende Feinmotorik und Sehkraft wird es für ältere Menschen schwieriger, Zähne und Zahnersatz zu pflegen. Wenn sie zudem an chronischen Erkrankungen leiden, gehen die Patienten seltener zum Zahnarzt oder bleiben ganz weg. Dabei gilt für Senioren wie für Kinder: Viel Vorsorge hilft viel.Auch im Alter Zähne zeigen


Als einfache Grundregel gilt: Zweimal täglich die Zähne und den Zahnersatz mit der Zahnbürste oder speziellen Zahnprothesenbürsten reinigen. Auch zwischen den Zähnen sollten die Beläge einmal am Tag mit einer speziellen Zahnzwischenraumbürste oder Zahnseide gesäubert werden. Gleiches gilt für die Zunge, damit weniger schädliche Bakterien sich in der Mundhöhle befinden. Hat die Geschicklichkeit abgenommen, sind individuell gestaltete Griffe der Zahnbürsten oder eine elektrische Zahnbürste oft eine Hilfe. Wichtig: Auch mit Zahnersatz ist die zweimal jährliche Kontrolle beim Zahnarzt notwendig und kostenfrei - genauso, wenn Röntgenbilder angefertigt werden und einmal jährlich Zahnstein entfernt wird.
Richtige Ernährung beachten


Erste Regel: Trinken, trinken, trinken! Speichel unterstützt die Selbstreinigung der Zähne. Er wirkt antibakteriell, neutralisiert zahnschädigende Säuren und gleicht Mineralverluste im Zahnschmelz aus. Zahnärzte empfehlen daher Senioren, ausgewogene und vitaminreiche Nahrungsmittel zu essen, die zudem Kauanreize liefern. Geht das Zahnfleisch zurück, ist Zucker besonders problematisch. Die Zahnhälse sind gegenüber den Karies-Bakterien hilflos, da sie - anders als die Zahnkronen - keinen schützenden Zahnschmelz besitzen.
Spuren des Alters kaschieren


Trotz gründlicher Pflege führen verschiedene Faktoren mit der Zeit zu Veränderungen. Neben Abbrüchen von Teilstücken oder dem Verlust ganzer Zähne zählen Verfärbungen zu den Makeln, die Betroffene am häufigsten stören. So hinterlassen Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin bleibende Spuren auf dem Schmelz. Gleiches gilt für bestimmte Medikamente. Mit Bleaching-Verfahren kann unschönen Verfärbungen beigekommen werden. Unregelmäßige Zahnreihen - etwa durch leichte Schiefstellungen oder abgebrochene Ecken - kaschieren Ärzte heutzutage mit sogenannten Veneers, hauchdünnen Verblendschalen aus Keramik.
Und selbst bei Zahnverlust lassen Implantate Patienten wieder unbeschwert essen, sprechen und lachen. Wie eine künstliche Zahnwurzel sitzen sie fest im Kiefer und tragen je nach Anzahl der zu ersetzenden Zähne Kronen, Brücken oder Prothesen.

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