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Mit Fisch in die Fastenzeit

Mit Fisch in die Fastenzeit

Der Aschermittwoch, der die Karnevalszeit beschließt, läutet gleichzeitg den Beginn der Fastenzeit ein. Einst war es Brauch, dass die die Büßenden ein Bußgewand anzogen und mit Asche bestreut wurden.


Geblieben ist der Ritus des sogenannten Aschekreuzes, dass im Rahmen der Liturgie der katholischen Aschermittwochs-Gottesdienste an die teilnehmenden Gläubigen verteilt wird.
Durch das Aschekreuz zeigt man seine Bereitschaft zur Sühne und zur Umkehr. Unterstützt wird diese Umkehr durch das österliche Fasten, der bewusste Verzicht soll den Körper und die Seele reinigen.
Ein weiterer Brauch, der mit Aschermittwoch verbunden wird, ist das Heringsessen: Da laut Tradition am Aschermittwoch auf Fleisch verzichtet und nur einmal am Tag sättigend gegessen werden soll, wurde eine alternative Fastenspeise gesucht - und fündig wurde man beim dereinst eher ärmlichen Heringsessen unserer Vorväter. Heute wird der Hering vielerorts oft durch Edelfische oder Meeresfrüchte ersetzt und der Fastenbeginn so zu einem kleinen Festessen.