So wirken die "Alternativen"

So wirken die "Alternativen"

Wer heilt, hat Recht. Glaubt man diesem Grundsatz, spricht bei bestimmten Erkrankungen viel für die Behandlung mit sogenannten "alternativen" beziehungsweise komplementären Heilmethoden.

Dies gilt vor allem für viele, von der Schulmedizin oft nur schwer behandelbare Gesundheitsprobleme, wie zum Beispiel chronische Erkrankungen und Schmerzen. Ganz oben in der Beliebtheitsskala der "Alternativen": Akupunktur, Homöopathie und anthroposophische Therapien. Akupunktur: Nach Überzeugung der Anhänger der Traditionellen Chinesischen Medizin durchziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, unseren Körper. Bei Krankheiten liegt nach Vorstellung der TCM-Mediziner eine Störung im Fluss der Lebensenergie vor. An über 350 Stellen des menschlichen Körpers erreichen diese Energiebahnen als stimulierbare Akupunkturpunkte die Körperoberfläche. Homöopathie: Der Grundsatz dieser vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelten Heilmethode: "Ähnliches mit Ähnlichem heilen". Die Grundstoffe für homöopathische Arzneimittel sind vor allem Pflanzen. Sie werden vor Verabreichung aber häufig soweit verdünnt, dass vom Ausgangsstoff nichts mehr nachzuweisen ist. Dabei werden Verdünnungen erreicht, die ungefähr dem Verhältnis von einem Gramm Kochsalz gelöst im gesamten Wasser des Bodensees entspricht. Es gibt auch noch weit höhere Verdünnungsverhältnisse (Hochpotenzen). Wenngleich in diese Arzneien kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr nachzuweisen ist, sind diese nach Überzeugung der Homöopathen die am stärksten und tiefsten wirkenden Arzneien. Wie ist das möglich? Nach Überzeugung der Anhänger der Lehre Hahnemanns speichert das Lösungsmittel die Information des Arzneiwirkstoffs und gibt dieses als heilende Kraft an den Körper weiter.
Anthroposophische Medizin: Diese versteht sich als Erweiterung der Schulmedizin, basierend auf drei funktionellen Bereichen im menschlichen Körper: dem Sinnes-Nerven-System des Denkens und Bewusstseins, dem rhythmischen System von Kreislauf und Atmung, dem Stoffwechsel und Gliedmaßen-System. Ziel der anthroposophischen Behandlung ist es, die Harmonie zwischen den Wesensgliedern auszubalancieren. Neben der Diagnose werden auch das soziale Umfeld und die Persönlichkeit des Erkrankten berücksichtigt. Die drei Säulen der Therapie: schulmedizinische oder anthroposophische Medikamente, individuelle, biodynamische Ernährungspläne und Heileurythmie. Deren Ziel ist es, den Erkrankten zu einem schöpferischen Umgang mit sich und der Krankheit zu führen.
Alternative Diagnose-Verfahren



Die Kirlianfotografie-Diagnose
Kirlian-Fotografien werden heute von vielen Heilpraktikern zur alternativ-medizinischen Diagnose verwendet. Bei dieser speziellen Fotografie wird eine sogenannte Aura (auch Bioplasma genannt) rund um den Körper sichtbar gemacht. Je leuchtender diese Aura erscheint, desto besser ist die körperliche Verfassung. Anwendung: Zur Prophylaxe von körperlichen Schäden, als Ergänzung zur Diagnose von körperlichen, organischen und psychischen Zuständen.
Ruhestoffwechsel-Messung
Die meisten Bemühungen von Abnehmwilligen schlagen fehl. Zu raffiniert ist scheinbar unser Organismus. Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Sport" stellte dazu fest: Schlank sein bedeutet nicht "Disziplin und Verzicht" sondern vielmehr, wie sich durch energiereiche Nahrung der Stoffwechsel positiv und dauerhaft verändert. Wer sich also weniger Gewicht wünscht, sollte eine Ruhestoffwechselmessung vornehmen lassen. Diese Analyse schaffe die Basis zum gesunden Abnehmen. Weitere Infos hierzu unter: www.ruhestoffwechsel.de