Vor dem Sport aufwärmen

Ohne Bewegung ist alles nichts - dieser Maxime frönen Millionen von Deutschen auch im Winter. Während ältere Menschen eher den besinnlichen Spaziergang in verschneiter Landschaft bevorzugen, mögen viele Jüngere nicht auf actiongeladene Ballsportarten verzichten.

Doch gerade unter dem Gesichtspunkt der Verletzungsgefahr ist dies nicht ohne Risiken.

Am verletzungsträchtigsten ist der Hallenfußball, was wohl auch der Tatsache geschuldet sein dürfte, dass Fußball nach wie vor ein echter Breitensport ist. Was die Art der Verletzungen beim Hallenfußball anbelangt, kommen Sehnen- oder Muskelverletzungen ganz wie im Freien am häufigsten vor. Aber auch Hautabschürfungen treten auf, die typischerweise durch Verbrennungen beim Schlittern auf den Hallenböden entstehen.

Was ist bei einer Verletzung zu tun?

Egal ob Prellung, Zerrung oder Verstauchung, die meisten Blessuren sind selbst verschuldet, etwa wegen mangelndem Aufwärmen oder weil das eigene Können überschätzt wurde. Für alle Verletzungsarten gilt der Behandlungsablauf nach dem sogenannten PECH-Schema: Pause, Eiskühlung, Compression und Hochlagerung.

Der Abwehr Beine machen

Wer Sport treibt, leidet seltener an Infekten. Regelmäßiger Ausdauersport regt den Körper an, mehr Immunzellen zu produzieren, und macht so fit für den Ernstfall.
Neben Bewegung an frischer, kalter Luft trainieren Saunagänge und Wechselduschen die Gefäße und steigern die Durchblutung.
Ausreichend Schlaf ist wichtig für das Immunsystem: Aus Eiweißen werden Antikörper gebildet, Botenstoffe tanken neue Energien und Abwehrzellen werden wieder in Schwung gebracht. Wer weniger als fünf Stunden in der Nacht schläft, schwächt sein Immunsystem.

Im Winter auf Indoor-Sportarten umsatteln

Wenn es draußen ungemütlich ist, versiegt oft die Lust auf Bewegung. Kälte und Nässe machen Sporteinheiten im Freien nicht gerade zum Vergnügen.
Wer im Sommer seinen Drahtesel liebt, findet beim Indoor-Cycling gute Möglichkeit, diesen Sport auch im Winter auszuüben. Auf den fest installierten Trainingsrädern werden dieselben Muskelgruppen beansprucht wie beim Fahrradfahren und durch die Widerstandsregelung an der Schwungscheibe des Gerätes können Berg- und Talfahrten simuliert werden.

Wer den Ausdauersportarten Walking und Jogging frönt, findet in Fitnesskursen wie Power-Yoga oder Salsa-Aerobic eine gute Alternative. Oftmals bieten Studios auch Monatskarten an, so dass man dort nur in den Wintermonaten trainiert und sobald es wärmer wird wieder auf Outdoorsport umsteigen kann.

Zu beliebten Indoor-Sportarten gehören neben anderen Squash, Tennis, Badminton und Indoor-Soccer.