Konstanz Mediziner gesteht sexuellen Missbrauch

Konstanz · (dpa) Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen angeklagter Arzt hat vor dem Landgericht Konstanz ein Geständnis abgelegt. Das teilte der Vorsitzende Richter mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem früheren Oberarzt und Facharzt für Neurologie vor, in mehreren Fällen sexuelle Handlungen an Patientinnen getätigt zu haben. Dabei soll er die Frauen gebeten haben, sich bis auf die Unterwäsche zu entkleiden. Bei der Untersuchung soll er den Slip der Patientinnen teilweise zur Seite geschoben und die Frauen an und zwischen den Schamlippen berührt haben. Laut Staatsanwaltschaft dienten die Untersuchungen dem Angeklagten dazu, sich sexuell zu erregen.

(dpa)  Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen angeklagter Arzt hat vor dem Landgericht Konstanz ein Geständnis abgelegt. Das teilte der Vorsitzende Richter mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem früheren Oberarzt und Facharzt für Neurologie vor, in mehreren Fällen sexuelle Handlungen an Patientinnen getätigt zu haben. Dabei soll er die Frauen gebeten haben, sich bis auf die Unterwäsche zu entkleiden. Bei der Untersuchung soll er den Slip der Patientinnen teilweise zur Seite geschoben und die Frauen an und zwischen den Schamlippen berührt haben. Laut Staatsanwaltschaft dienten die Untersuchungen dem Angeklagten dazu, sich sexuell zu erregen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass sich der Mediziner in der Sache vor Gericht verantworten muss. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Neurologe bereits im Oktober 2016 wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen in insgesamt vier Fällen verurteilt worden. Das Amtsgericht hatte eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verhängt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Weil sowohl der Beschuldigte als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatten und seit dem Urteil mögliche weitere Fälle bekannt geworden waren, wird der Fall nun vor dem Landgericht Konstanz erneut verhandelt. Insgesamt geht es um fünf Frauen und sieben Fälle – zwei der Patientinnen sollen zwei Übergriffe erlebt haben. Die Taten sollen 2014 und 2015 geschehen sein. Ein Urteil wird im Februar erwartet.

(dpa)
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