Alles im Lot

Die Finanzen sind in Ordnung. Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna konnte steigende Einnahmen für die Regierung ausmachen.

Im Budget vorgesehen waren 100 Millionen Euro, reingekommen sind 311 Millionen. Und die Steuern hat er auch nicht erhöhen müssen, um dieses Ergebnis zu erreichen. Das war so gut, dass sogar die Oppositionspartei CSV nicht viel zu meckern hatte. Fraktionschef Claude Wiseler merkte lediglich an, das sei nur ein "One shot" gewesen und müsse natürlich dauerhaft erreicht werden. Selbstverständlich.

Sonnenstrahlen am Himmel, mehr Einnahmen als gedacht in der Kasse und ein schwuler Premierminister, der am Freitag geheiratet hat. Ja, die Dreierkoalition von Liberalen, Sozialisten und Grünen startet glücklich ins Wochenende. Selbst die konservative Presse hat nicht wirklich was zu nörgeln und bringt ihren Lesern nur ein paar Details aus dem Privatleben vom Regierungschef näher. So erfährt man, dass Xavier Bettel und sein Mann erst mal keine Flitterwochen machen werden. Bon, dann eben nicht.

Ich gehe jetzt übrigens in meinen Garten, will noch ein paar Büsche pflanzen …