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Kolumne Auslese
Glühwein? Wenn, dann vom Winzer!

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Eine Vorweihnachtszeit ohne Glühwein? Das ist für viele Menschen geradezu undenkbar. Das heiße Getränk zählt für viele einfach dazu, wenn man gemütlich nach Feierabend einen Weihnachtsmarkt besucht und Freunde trifft. Von Hans-Peter Linz
Hans-Peter Linz

 Mittlerweile – und das freut so manche Moselwinzer – hat der Absatz von weißem Glühwein deutschlandweit zugenommen, wie das Deutsche Weininstitut informiert.

 Übrigens darf sich nach dem Deutschen Weingesetz nur dann ein Getränk Glühwein nennen,  wenn es ausschließlich aus Rotwein oder Weißwein hergestellt und gesüßt sowie gewürzt wurde.  Weder zusätzlicher Alkohol noch Wasser oder Farbstoffe dürfen hinein.   Mir schmeckt Glühwein am besten, der aus eher feinherb-trockenem Riesling  vom Winzer hergestellt ist.  Der darf dann auch den Titel „Winzerglühwein“ tragen. Dank seiner vielen Aromen braucht der Riesling nicht übermäßig viel Gewürze und so extrem süß muss er ja auch nicht schmecken.  Das hat den großen Vorteil, dass man sich dann auch  einen Nachschlag gönnen kann.  Wenn man Freunde auf dem Weihnachtsmarkt trifft, dann doch auf mehr als nur einen Becher. hp.linz@volksfreund.de