Saarwein gegen Bayernbier: 1:0

Saarwein gegen Bayernbier: 1:0

Wer in der bayerischen Landeshauptstadt unterwegs ist, löscht seinen Durst mit Bier. Kein Wunder, denn es schmeckt wirklich köstlich. Viele lauschige Biergärten laden dazu ein, den würzigen, schmackhaften Gerstensaft zu trinken. Doch Obacht, ihr Bayern! Der Getränkemarkt ist hart umkämpft.

Italien und Österreich liegen gerade um die Ecke und die Winzer sind umtriebig. Viele Weine aus dem benachbarten Ausland stehen griffbereit im Supermarkt oder in Bars, Clubs und Restaurants auf der Getränkekarte.

Umso erstaunlicher ist es daher, dass ein kleiner, aber feiner Fanclub regelmäßig zu einem Glas Saarwein greift. Tendenz steigend.

Ausgerechnet in der Allianz-Arena, dort, wo die Spieler von Bayern München am liebsten ihre Siege feiern und deren Fans selbige anschließend mit Bier begießen, treffen sich die Liebhaber der Saarweine. In der sogenannten Vip-Lounge (eine erlesene Weinbar für die wirklich wichtigen Leute) schenkt ein Winzer aus Ayl seine Tropfen aus, nachdem er sich heftig darüber beklagt hatte, dass dort nur ausländische Tropfen angeboten werden. Anfangs erntete er skeptische Blicke, und die prominenten Bayernfans nippten nur zögerlich am Glas, doch nach und nach überzeugte er mit Riesling, Elbling und Auxerrois und sein Interessentenkreis wuchs.

Seit Uli Hoeneß, Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern München, Stammkunde wurde, gehören die Weine von der Saar genauso zur bayerischen Trinkkultur wie der Ball zu Bayern-Stürmer Mario Gomez. Auch Familie Fuchsberger freut sich, wenn das Weingut von der Saar alle zwei Wochen in der Weinbar zu Gast ist. Entertainer und Schauspieler Joachim liebt den Riesling aus Ayl, während sich Ehefrau Gundula an Auxerrois hält.

Eine saarliche Erfolgsgeschichte!