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Ballgeflüster Stefan Strohm Rückkehr der Fußball-Fans

Ballgeflüster : Einheitliches Maß gefordert

Neben den Toren sind sie definitiv das Salz in der Fußball-Suppe – die Fans! Die Rückkehr der Anhänger in die Arenen der Republik motivieren die Fußballspieler auf den Plätzen, sorgen für Atmosphäre vor den Fernsehschirmen und füllen die in Corona-Zeiten so arg gebeutelten Kassen der Profi-Vereine zusätzlich.

Eines wird aber deutlich: Die zur Verfügung stehenden Kapazitäten sind häufig nicht gänzlich ausgelastet, so wie am Samstag in Kaiserslautern, statt der erlaubten 20 000 Zuschauer kamen nicht einmal die Hälfte – warum auch immer. Ist es die Angst vor der Ansteckung? Oder sind die Hürden durch 3-G- oder 2-G-Regel zu hoch? Ist der Spaßfaktor durch die Maske zu stark limitiert?

Den Verantwortlichen mancher Clubs geht die Teil-Öffnung der Stadien nicht weit genug. Sie wollen mehr und sind bereit zu klagen. Dabei befinden wir uns noch immer in einer Pandemie, Augenmaß wäre angesagt. Zudem ist ein einheitliches bundesweites Maß gefordert, denn wenn Zehntausende Fans große Arenen zur Hälfte füllen dürfen, wieso hätte sich dann Eintracht Trier beim Heimspiel am Mittwoch beinahe mit einer Quote von fünf Prozent (= 500 Fans) begnügen müssen?

s.strohm@volksfreund.de