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Garten
Blumenkästen bestücken

Kathrin
Hofmeister.
Kathrin Hofmeister. FOTO: TV / Kathrin Hofmeister
Neulich sprachen wir über Namenstage. Die meisten geraten in Vergessenheit. „Aber den Pankratius kann ich mir merken“, sagte ich stolz. „So heißt doch heute kein Mensch mehr“, meinte mein Gegenüber verwundert, „wem willst du denn da gratulieren?“. Der Pankratius ist mein Festtag des kälteempfindlichen Sommerflors. Es ist der erste der Eisheiligen, jener Zeitspanne vom zwölften bis 15. Mai, in der es häufig noch mal Kälte-Rückfälle gibt. Und genau bis dahin warte ich mit dem Bepflanzen der Balkonkästen und Terrassentöpfe. In manchen Betrieben kann man sich die Kästen gleich bepflanzen lassen. Aber auch sonst kann der Kasten vor Ort hilfreich sein, um die passende Stückzahl auszusuchen. Als Faustregel rechnet man eine Handbreit Platz zwischen den Balkonblumen, damit sie sich im Laufe der Saison optimal entfalten können. Von Kathrin Hofmeister

Neulich sprachen wir über Namenstage. Die meisten geraten in Vergessenheit. „Aber den Pankratius kann ich mir merken“, sagte ich stolz. „So heißt doch heute kein Mensch mehr“, meinte mein Gegenüber verwundert, „wem willst du denn da gratulieren?“.

Der Pankratius ist mein Festtag des kälteempfindlichen Sommerflors. Es ist der erste der Eisheiligen, jener Zeitspanne vom zwölften bis 15. Mai, in der es häufig noch mal Kälte-Rückfälle gibt. Und genau bis dahin warte ich mit dem Bepflanzen der Balkonkästen und Terrassentöpfe.

In manchen Betrieben kann man sich die Kästen gleich bepflanzen lassen. Aber auch sonst kann der Kasten vor Ort hilfreich sein, um die passende Stückzahl auszusuchen. Als Faustregel rechnet man eine Handbreit Platz zwischen den Balkonblumen, damit sie sich im Laufe der Saison optimal entfalten können.

Für einen sicheren Transport ist der mitgebrachte Kasten übrigens auch nicht schlecht. In Zeitungspapier eingewickelt, stehen die Pflanzen darin sicher.

Zu Hause angekommen, geht es gleich ans Pflanzen. Nein, halt – erst nehmen alle Sommerblumen ein Bad. Dazu taucht man den Topf in handwarmes Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Ein vollgesogener Wurzelballen wächst besser an. Stehen die Pflanzen in Kästen und Kübeln, wird nach Bedarf gegossen. Bei hartem, kalkhaltigem Leitungswasser muss man bei einigen Pflanzen vorsichtig sein. Petunien und Zauberglöckchen beispielsweise reagieren mit Eisenmangelchlorose und zeigen gelbe Blätter.
Und noch ein Tipp: Sommerflor ist im Gewächshaus herangezogen worden und muss sich erst an die UV-Strahlung im Freien gewöhnen. Deshalb stellt man die Kästen in den ersten Tagen am besten halbschattig auf und akklimatisiert sie langsam an den endgültigen Standort.

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