1. Meinung

Kolumne Eifel-Einsichten wird zehn Jahre alt

Jubiläum der Kolumne Eifel-Einsichten : Was, schon zehn Jahre?

Dolle Sache, und ich hätte es beinah verpennt: Wir feiern Jubiläum! Vor zehn Jahren, am Samstag, 8. Mai 2010, erschien im lieben Volksfreund die erste aller je geschriebenen Eifel-Einsichten. Hat’s was genützt?

Wurde die Welt eine bessere? Sind wir seitdem schlauer geworden?

Ach was. Nur vielleicht der Kolumnist. Ein bisschen. Zum Beispiel hat er gelernt, dass man sich nur auf die Leserschaft verlassen muss, dann wird das schon. Denn er hätte niemals erwartet, dass er das länger als vielleicht zwei Monate und, sagen wir, öfter als zehn- oder zwanzigmal hinbekommt.

Na gut, Vielleicht dreißigmal. Aber dann wäre sein bisschen Ideenpulver verballert gewesen und er hätte sich nur über die Zeilen und Zeiten geschleppt. So aber können wir feiern. Das heißt: könnten wir, wenn nicht dieses dumme Virus uns in den Holunder gefahren wäre. Dann hätten wir schön einen Schuppen gemietet, in den viele Leute reinpassen und kräftig einen draufgehauen. Das ist jetzt leider nicht drin.

Klare Sache: Ohne euch, oh Leser, wäre es nicht gegangen, nicht bis hierhin. Es war mir eine Ehre. Zum Dank hör ich einfach jetzt auf mit dem Labern. Und lasse ein paar Bilder sprechen, die uns zeigen, wie verflucht schön es hier bei uns ist. Ein paar davon sind ganz neu, andere sind in den vergangenen Jahren entstanden. Dafür kann man ruhig mal eine ganze Seite freischneiden. Wenn sie euch gefallen – wunderbar.
Bleibt alle heil. Und lasst uns auf bessere Zeiten hoffen. Und bessere Kolumnen. Wer weiß, ein paar sind ja vielleicht noch drin. Bis dahin gilt, eisern wie der Eifeler:

Et jit net jerannt.