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Eifel-Einsichten
Knips, knips, knips

FOTO: TV / Schramm, Johannes
Einsichten gibt’s heute mal keine, hamwer nicht im Angebot, tut uns leid, kriegen wir vielleicht nächste Woche wieder rein. Stattdessen: Aussichten, Leute, Aussichten! Was war das schön heute – also Freitag – Morgen: Erst den Radiowecker um ne halbe Stunde geschlagen (der fängt um halb sieben an zu lärmen. Von Fritz-Peter Linden
Fritz-Peter Linden

Und wenn es nicht die unangenehm gut gelaunten Moderatoren sind, die einen aus der Horizontalen treiben, dann sind es die Nachrichten. Und wenn es nicht die Nachrichten sind, ist es die, hüstel, Musik. Dabei gibt’s so viel tolle Musik. Aber! Die! Spielen! Die! Nicht!). Ich jedenfalls aufgestanden, kurz frischgemacht, runtergestiefelt. Und, oh wie schön: Der Morgenstern steht wie ne Eins am Horizont über der Eifel („Morgenstern?“, höre ich euch fragen. „Venus datt dann?“ Tschuldigung, Kalauer. Kam einfach so raus). Und darunter: Schneeglück. Nicht so richtig viel, aber: alles weiß. Und immer noch genug, dass zwo LKW auf der B Einundfuffzich, wahrscheinlich sommerbeschlappt, zuverlässig stehen blieben und den ganzen Betrieb aufhielten.

Stehengeblieben: Das bin ich dann auch immer wieder, nachdem ich den Schlitten eisfrei gefriemelt und mich auf die Piste begeben hatte. Aber nicht wegen falscher Bereifung, das passiert unser-eifel-einem ja nicht. Sondern weil das so toll war. Schön über die Dörfer bin ich gefahren und immer wieder: knips, knips, knips. Herrlich. Und mit ein bisschen Glück schnappen sich die lieben Volksfreund-Kollegen eins der Fotos und drucken es heute irgendwo. Wenn nicht: Internetz.

So. Und wisst ihr was? Jetzt fahr ich wieder los. Es gibt einfach noch nicht genug Eifelbilder, wenn ihr mich fragt. Et jit net jerannt! Und im Schnee: zweimal net!